Nach der erwartbaren Niederlage bei Tabellenführer SC Freiburg II muss der Offenburger FV im Heimspiel gegen den SSV Reutlingen alles in die Waagschale werfen, um im Kampf um den Oberliga-Klassenerhalt weiterhin wichtige Punkte zu ergattern. Dabei schielt er aber insgeheim gegen die neun Punkte besser platzierten Reutlinger auf einen Dreier…

Was auch immer gegen Reutlingen passiert: Der OFV hat in dieser Rückrunde schon mehr gebracht als gedacht. "Platz 15 zu holen, war mein Ziel. Jetzt stehen wir dort – und müssen diesen Platz verteidigen", sagt der in der Winterpause angeheuerte Trainer Kai Eble. Platz 15 hieße am Ende der Saison: Klassenerhalt, wenn der Oberliga-Vizemeister (SC Freiburg II oder Bissingen) die Relegation zur Regionalliga besteht. Davor liegen noch sieben Spiele. Vier davon trägt der OFV im Karl-Heitz-Stadion aus. Auch das nächste – gegen Reutlingen. "Das wird ganz eng, da entscheiden Nuancen", ahnt Eble und glaubt gleichzeitig: "Wenn wir an die sehr gute Leistung von Freiburg anknüpfen und das konstant auf den Platz bringen, können wir Reutlingen schlagen."
Auch mit den angeschlagenen OFV-Spielern muss alles passen. Adrian Vollmer (Oberschenkel) hielt in Freiburg eine Stunde lang durch, Marco Petereit (ähnliche Baustelle) soll am Samstag zurückkehren. Louis Beiser-Biegert ist nach einem Bänderriss wieder im Kader, aber der Einsatz des eminent wichtigen Keven Feger steht wegen einer Sprunggelenkverletzung auf der Kippe. (Lokale Quelle: Mittelbadische Presse)
 
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