Seit der Saison 2003/04 gibt es die A-Junioren-Bundesliga. Schnell hat sie sich als Sprungbrett für „große“ Vereine etabliert. Auch die A-Junioren des Offenburger FV waren dabei und halten bis heute den Zuschauerrekord in der Junioren-Bundesliga…

Seit der Saison 2003/04, also mehr als zehn Jahre, spielten insgesamt 83 Vereine (Stand 2014) in den drei Staffeln der A-Junioren-Bundesliga um Siege, Tabellenführungen, Meisterschaften sowie den Klassenverbleib. Dabei spielen keineswegs nur Nachwuchsmannschaften von Profivereinen eine ganz entscheidende Rolle. So hält beispielsweise der Offenburger FV, der lediglich in der Saison 2007/08 in der Staffel Süd/Südwest im Einsatz war, noch immer den Zuschauerrekord für alle drei Staffeln während der regulären Meisterschaftsrunde. Exakt 5.930 Zuschauer besuchten am 28. Oktober 2007 im Westen von Baden-Württemberg das Heimspiel des OFV gegen den Nachwuchs des FC Bayern München (1:2). Die Partie musste dabei sogar mit einiger Verzögerung angepfiffen werden, da der Zuschauerandrang so groß war. "Das war ein einmaliges Erlebnis. Wir haben vor dieser großen Kulisse bis kurz vor Schluss gegen die Bayern sogar geführt. Trotz der Niederlage erinnere ich mir sehr gerne an dieses Spiel zurück", sagt der damalige OFV-Trainer Wolfgang Zemitzsch im Gespräch mit DFB.de.
Dass der aktuelle Nationalspieler und Triple-Gewinner Thomas Müller damals kurz vor dem Abpfiff noch den Treffer zum 2:1-Endstand für die Gäste aus München erzielte, ist für Zemitzsch heute kein Problem mehr. "Das haben die Bayern einfach gut gemacht. Wir waren halt eine - No-Name-Mannschaft -, die mutig aufgetreten ist. Wir haben uns in der gesamten Saison gut verkauft", ist der Offenburger noch heute mit dem Abschneiden seiner Mannschaft trotz des Abstieges zufrieden. Nach 26 Spieltagen, in denen der OFV 19 Punkte gesammelt hatte, fehlten den Grenzstädtern lediglich vier Zähler auf den SSV Jahn Regensburg, der den ersten Nichtabstiegsplatz belegte.
So besonders die Heimspiele mit einem sensationellen Schnitt von 1.165 Besuchern waren, so außergewöhnlich war auch die Kaderzusammenstellung des OFV. Nach dem Aufstieg aus der Oberliga hatten fast alle Spieler altersbedingt die Mannschaft verlassen. Lediglich Dennis Kopf blieb Zemitzsch als einziger Aufstiegsspieler erhalten. "Damals musste alles sehr schnell gehen. Deshalb haben wir sogar Anzeigen in gleich mehreren Zeitungen geschaltet. So haben sich tatsächlich viele Spieler von alleine bei uns gemeldet", sagt Zemitzsch, der mittlerweile als Senioren-Trainer beim Landesligisten Lahrer FV arbeitet. Die erste Mannschaft des Offenburger FV kickt aktuell in der Verbandsliga Südbaden. (Quelle: DFB.de vom 16. Januar 2014)
 
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U19-Trainer Dominic Künstle ist um seine Aufgabe derzeit nicht zu beneiden
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Wer war eigentlich: Hansi Müller - eine Offenburger Fußball-Legende
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Neues Förderprogramm beim OFV
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"Kommen, Schauen, Probieren...!"

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Wer war eigentlich: Anton Rudinski - Ein schlitzohriger Schleifer
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Neuer Trikot-Look des OFV
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