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SBFV-Rothaus-Pokal

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    Wo das Karl-Heitz-Stadion gebaut werden soll

    Der Haupt- und Bauausschuss der Stadt Offenburg hat über den neuen Standort des Karl-Heitz-Stadions beraten. Die Gemeinderäte sprachen sich für die Realisierung des Projekts am Standort „Drei“ aus…

    Die Zukunft des Karl-Heitz-Stadions soll in einer von zwei denkbaren Varianten am Standort drei – zwischen Schaible-Stadion und Bahnlinie – realisiert werden. Diese Empfehlung sprach der Haupt- und Bauausschuss am vergangenen Mittwoch in Richtung Offenburger Gemeinderat aus, der sich am 10. Mai mit dem Thema befasst.

    Bürgermeister Hans-Peter Kopp fasste eingangs die Entwicklung der vergangenen zwei Jahre zusammen. Ziel sei, im Zuge der Landesgartenschau ein Gesamt-Ensemble aus Sportpark, Kinzigpark und Kinzig zu erstellen, das auf Jahre hinaus Akzente für die Sportstadt Offenburg setze. Dazu sollen Leistungs- und Freizeitsport gehören, mit Raum für viele Generationen, auch neuen Attraktionen wie Kalthalle oder Finnenbahn. Der mitfavorisierte Standort 2a, im Rahmen einer Machbarkeitsstudie weiter untersucht, bringe an sich viele Vorteile mit sich, argumentierte Kopp. Da der jedoch innerhalb der Wasserschutzzone II liege, sähen die Voraussetzungen „nicht gut aus“.

    Kopp verteidigte den Standpunkt der Stadt, nicht sofort den Kopf einzuziehen, wenn eine übergeordnete Behörde anderer Auffassung sei. Doch das Amt für Wasserwirtschaft sähe die Ausgangslage in einem aktuellen Gutachten „sehr kritisch“, lasse kaum Alternativen. Die Verwaltung favorisiere daher, Standort drei weiter zu verfolgen. Verena Motteler (Sachgebietsleiterin Sport) legte dar, dass die Standorte 2a und drei die Kriterien Naturschutz, Hochwasserschutz, Verkehr und Schallschutz im Prinzip allesamt erfüllten. Einzig beim Wasserschutz liege der Knackpunkt.

    Einigkeit herrschte in den Fraktionen in der Ablehnung von Standort 2a, aber auch bei Standort drei zeigte sich nicht durchgängig Begeisterung. Thomas Bauknecht (FDP) wollte nur zustimmen, „wenn die Fachbehörden nichts einzuwenden haben“.

    Werner Maier (CDU) lobte die breit angelegte Konzeption des Sportparks und sah eine klare Priorisierung: „Sportarten verändern sich, man sollte jetzt langfristig planen und nicht auf jeden Euro schauen.“ Stefan Konprecht (FWO) stellte Perspektiven für Leistungs- und Freizeitsport in den Mittelpunkt: „Offenburg bezeichnet sich gern als Sportstadt. Hier besteht die Chance, einen Standort von überregionaler Bedeutung zu schaffen, ein Sportzentrum, wo Leistungs- auf Freizeitsport trifft.“ Abwartend gab sich Taras Maygutiak (AfD), der sich gespannt zeigte, „was wir uns leisten können und was nicht“.

    Kopp bemerkte, zu Standort drei bestünden nicht mehr viele Alternativen. Man sei vor einem Jahr mit fünf Standorten gestartet, Variante drei sei „nah an der Stadt, stark vernetzt, top erreichbar“. Die Realisierung wäre herausfordernd – zum einen finanziell, auch aufgrund des zu tätigenden Grunderwerbs – aber man stelle sich dem Thema, habe „eine Idee, einen Gesamtplan“, zu dem es Prioritäten zu setzen gelte. Der FWO-Vorschlag zum Einrichten einer Bewegungs-Kita im Sportpark klinge interessant, doch Kopp gab zu bedenken: „Dafür bräuchten wir zunächst einmal entsprechenden Bedarf.“

    Bei zwei Enthaltungen wurde die Verwaltung mehrheitlich beauftragt, Gespräche mit Grundstücksbesitzern im Bereich von Standort drei zu beginnen, den Standort (Varianten „Spielfeld-Ost“ und „Spielfeld-West) weiter zu entwickeln, einen Kostenrahmen zu erstellen. Außerdem soll das Sportstätten-Gesamtkonzept am Südring weiter ausgebaut werden.

    Kritik an der Stadion-Größe
    Auf dem Tisch liegt für den ersten Bauabschnitt ein Stadion mit bis zu 4.999 Zuschauern, daneben zwei weiteren Plätzen, Verwaltungs- und Vereinsgebäude. Im zweiten Abschnitt könnte die Kapazität auf bis zu 9.999 Plätze erweitert werden. Ingo Eisenbeiß hinterfragte, ob die Dimension notwendig sei. Im Normalfall seien zwischen 200 und 500 Zuschauer im Stadion, das sei lediglich bei einem Spiel der vergangenen zehn Jahre deutlich höher ausgefallen. So viel Geld wäre aus seiner Sicht „ein Alibi“. Er riet zur Ruhe, bat darum, das neue Stadion „nicht um jeden Preis in diesem Grünzug“ zu realisieren. Bürgermeister Kopp widersprach und bezeichnete die Kapazität seitens des Vereins als „realistisch angegeben“. Würde ein kleineres Stadion realisiert, könnte eine spätere Erweiterung Probleme mit sich bringen, führte er aus.

    (Auszug: Mittelbadische Presse, Bild: U. Marx)

    Projektplanung für die LGS 2032

    Die Freude war groß, als Offenburg Ende des Jahres den Zuschlag für die Landesgartenschau 2032 erhielt. Die Pläne überzeugten, doch jetzt muss auch die Umsetzung erfolgen. Nun steht ein erster Zeitplan für die Umsetzung…

    In einer Pressekonferenz am Mittwoch haben Baubürgermeister Oliver Martini und Finanzbürgermeister Hans-Peter Kopp erstmals einen vorläufigen Zeitplan vorgestellt. Martini warnte: „Wir wissen, dass es zum Ende hin immer knapp wird.“ Deshalb gelte jetzt das Credo: „Wir möchten sofort loslegen.“

    Martini hat in einer Zeitleiste die Meilensteine der Landesgartenschau abgebildet. Noch dieses Jahr, im dritten Quartal, soll die Vorbereitung des Wettbewerbs für die Landesgartenschau starten, bevor ein Jahr später, im dritten Quartal 2022, die Auslobung erfolgen soll. Im dritten Quartal 2021 soll auch die Planung für den Kinzigpark auf dem OFV-Gelände beginnen. Martini ging weiter ins Detail. „Hier ist die Planungsphase um ein Vielfaches länger als bei anderen Projekten.“ Das hänge auch mit dem Genehmigungsverfahren des Regierungspräsidiums Freiburg zusammen. „Das kann schon mal zwei, zweieinhalb Jahre, wenn nicht sogar drei Jahre gehen.“ Der Beginn der Kinzig-Renaturierung in Abschnitten sei Anfang 2027 angesetzt. „Wir haben den Wunsch, Abschnitte schon vor Beginn der Landesgartenschau umzusetzen und auch für die Bevölkerung freizugeben.“ Dazu gehört die Kinzig, die bereits Anfang 2030 renaturiert sein soll. Insgesamt plant die Stadt mit einer Bauphase von fünf Jahren, die 2027 beginnen soll.

    Mit einem Baustein der Landesgartenschau hat die Stadt Offenburg bereits 2019 begonnen. „Zum Glück“ – wie Kopp betonte. Am Mittwochabend wurde über den künftigen Standort des Karl-Heitz-Stadions beraten, das für den Kinzigpark weichen muss und in Zukunft im Sportpark angesiedelt sein soll. Im ersten Quartal 2023 erwartet die Stadt das Ergebnis des Wettbewerbs. „Mit unserem Sportpark-Süd-Konzept wollen wir einen Mehrwert für alle Generationen schaffen“, betonte Kopp. Neben einer Heimat für den Offenburger FV soll es laut Kopp weitere sportliche Angebote wie beispielsweise eine Finnenbahn für Jogger oder Kletterbereiche geben.

    Nach derzeitigem Stand plant die Stadt Offenburg mit einem Baubeginn im vierten Quartal 2024. Die Bauphase schätzt die Verwaltung auf zwei Jahre, sodass 2026 schließlich der Abbruch des bestehenden OFV-Stadions geplant ist. Kopps Vision: „Familien können an einem Sonntag im Kinzigpark starten, weitergehen zum Gifiz und zum Tiergehege, rüber über den Mühlbach hin zum Sportpark.“ Weitere Themenfelder, die bis zur Landesgartenschau eine Rolle spielen, seien Stadtentwicklung und Soziales, Städtebau, Stadt- und Landschaftsplanung sowie Mobilität und Verkehr. Die Organisation teilt sich laut Martini in zwei Stränge. „Wir haben die Themen und Projekte sowie die Gremien und Kommunikation.“ Letzteres beinhaltet zum Beispiel ein Projektbegleitgremium, das sich bei Bedarf alle drei Monate treffen soll und unter anderem aus Vertretern des Stadtteil- und Familienzentrums Stegermatt sowie der Bürgergemeinschaft Süd besteht. „Die Bürger des Stadtteils haben die Möglichkeit, ihre Zukunft selbst zu gestalten“, sagte Kopp.

    Martini ergänzte; „Die Bereitschaft, sich zu beteiligen, ist sehr groß.“ Sorgen wegen steigenden Mieten oder dem Verlust von Landschaftselementen habe die Stadt versucht aus dem Weg zu räumen. „Die Ausstellung über das halbe Jahr ist nur das Sahnehäubchen. Das, was bleibt, ist entscheidend“, sagte Kopp.

    (Auszug: Mittelbadische Presse, Bildfreigabe: Filon Architekturvisualisierung & Bildbastelei)

    Pläne für den neuen Sportpark

    Mit dem Zuschlag für die Landesgartenschau 2032 ist klar, dass das Karl-Heitz-Stadion einen neuen Standort bekommt. Im Haupt- und Bauausschuss werden am Mittwoch drei Varianten für den Sportpark vorgestellt…

    Eigentlich wollte die Stadtverwaltung die Stadträte schon Mitte Oktober über den neuen Standort für das Karl-Heitz-Stadion diskutieren lassen. Dann gereifte man im Rathaus jedoch zur Erkenntnis, dass es klüger ist, erst die Entscheidung über den Zuschlag für die Landesgartenschau abzuwarten. Kurz vor Weihnachten kam dann bekanntlich die frohe Kunde: Offenburg darf die Landesgartenschau 2032 ausrichten. Deren Herzstück ist ein Kinzigpark im Bereich des jetzigen OFV-Stadions, sodass dieses eine neue Heimat bekommen soll.

    Drei Standortvorschläge werden nun in der Sitzung des Haupt- und Bauausschusses zur Diskussion gestellt: zum einen die beiden Varianten Stadionspielfeld West und Ost, bei denen sich Stadionneubau, Rasenspielfeld, Kunstrasen und optionaler Rasenplatz entlang des bestehenden Schaible-Stadions gruppieren. Zum anderen gibt es die Variante Zähringerstraße. Hierbei schmiegen sich an die leicht versetzte Zähringerstraße ein Rasenspielfeld, ein Kunstrasen und ein optionaler Rasenplatz an. Der Stadion-Neubau würde westlich vom Schaible-Stadion entstehen.

    Vorteil der Variante Zähringerstraße: Alle Grundstücke sind im Eigentum der Stadt, wie der Sitzungsvorlage zu entnehmen ist. Gravierender Nachteil: Der Standort befindet sich im Wasserschutzgebiet II, „was sehr kritisch zu sehen ist“, wie es in der Vorlage weiter heißt. Andersherum verhält es sich bei den Varianten Stadionspielfeld West und Ost: Die dortigen Flächen sind nur zu einem geringen Teil im Eigentum der Stadt. Dafür befindet sich der Standort „nur“ in der Wasserschutzzone III. Ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Grundwassermodell soll nun zur Klärung beitragen, ob das Modell Zähringerstraße überhaupt umgesetzt werden kann. Das Amt für Wasserwirtschaft hat allerdings bereits zum Ausdruck gebracht, dass eine Genehmigung mit großer Wahrscheinlichkeit im Rahmen der Abwägung der zur Verfügung stehenden Alternativen nicht erteilt werde, wie es in der Vorlage heißt. Durch den frühen Termin der Landesgartenschau drängt die Zeit: Schon 2024 soll es mit dem Bau des Sportparks losgehen, damit dann im Anschluss das jetzige OFV-Areal für die Landesgartenschau hergerichtet werden kann.

    Information:
    Zu klein und wasserrechtlich problematisch – der ebenfalls diskutierte Standort mit Flächen des ehemaligen TC Grün-Weiß und der DJK Offenburg ist bei der Vorauswahl durchgefallen.

    (Auszug: Mittelbadische Presse, Bild: U. Marx)

    Wie geht es weiter?

    Gibt es wie schon im Frühjahr 2020 auch diese Saison kein Anstoß mehr im Amateurfußball? In Südbaden steht die zweite Spielzeit in Folge vor dem Abbruch…

    Es gibt immer unterschiedliche Perspektiven, aus denen sich auf etwas blicken lässt. Doch was ist die Alternative? Abwarten und bis Weihnachten spielen? Reicht eine gespielte Vorrunde wirklich als Grundlage? Mit Clubs, die einen unterschiedlichen Trainingsstand aufweisen? Wird Kontaktsport in den nächsten Wochen nicht legalisiert, ist auch für Phantasiebegabte eine Fortsetzung ohnehin kaum noch vorstellbar. Dass es so kommt, die Saison abgebrochen und annulliert wird, ist nur noch zu verhindern, wenn es bis weit in den Juli geht, was ausgeschlossen wurde. Auch weil dann die dritte Saison betroffen wäre. Einige Landesverbände haben schon abgebrochen. Rückblickend war die bayerische Saison 2019/21 die vielleicht gerechteste, doch wer vom Rathaus kommt.

    Hoffnung nach der letzten Zusammenkunft der politischen Entscheider war da. Nach dem 22. März und dem am Montag anstehenden Treffen stand ein geregelter Sportbetrieb in Aussicht. Training, Vorbereitung, Punktspiele – Endlich. Doch es hieß auch einschränkend, wenn die Inzidenz-Zahlen wieder steigen.

    Inzwischen muss man sich offenbar keiner Hoffnung mehr hingeben. Der Amateurfußball ist praktisch die letzte Nicht-Profi-Sportart, die noch nicht abgebrochen wurde, man wehrt sich gegen das offenbar Unvermeidliche, wartet ab. Doch nun steht das Saisonende bevor. Der ursprünglich geplante nächste Öffnungsschritt, der wie für die Kids unter 14 Jahren Kontaktsport auch für die aktiven Amateure ermöglichen sollte, sei wieder verworfen worden, lauten übereinstimmende Medienberichte. Die Inzidenz und der schleppende Impfablauf waren demnach ausschlaggebend für den Öffnungsstopp, was sich mit aktuellen Aussagen der politischen Instanzen in dieser Woche deckt.

    Der Öffnungsschritt wäre für die Kreis- bis Oberligisten von hoher Bedeutung gewesen. Um noch in dieser Saison eingreifen zu können und eine Wertung mit wenigstens einem Abschluss der Vorrunde hinzubekommen, zählt inzwischen jeder Tag. Doch macht das alles noch Sinn? Der "inzidenzabhängige Stufenplan", hieß es nach dem letzten Bund-Länder-Treffen, sieht ab dem 22. März bei einem regionalen Wert unter 100 die Freigabe von Kontaktsport vor, unter 50 auch ohne tagesaktuellen Test. Doch das scheint Makulatur. Um weitere vier Wochen (bis 19. April) soll Kontaktsport ausgesetzt bleiben. Und schon der 09. Mai, so hat es der südbadische Verband Ende Februar beschlossen, sei der definitiv letztmögliche Termin – für einen ersten Spieltag nach dem Re-Start. Für vier Wochen Vorbereitung reicht das zumindest nicht mehr.

    Die vom Deutschen Fußball-Bund in Auftrag gegebene Erhebung hatte eindeutige Zahlen geliefert: 97,6 Prozent vermissen demnach in Südbaden den Amateurfußball. Ob und wann eine Rückkehr auf den Platz befürwortet wird, wurde nicht abgefragt. Hier sehen die Zahlen offenbar anders aus.

    (Auszug: Badische Zeitung)

    2020 – Ein Corona-Jahr im Rückblick

    Das erste Halbjahr 2020 war geprägt von der Corona-Krise, die weiterhin große Auswirkungen auf den fußballerischen Alltag hat. Die sportlichen Planungen und Erwartungen wurden ungeahnt in den Hintergrund gestellt…

    Die Trauer des Offenburger FV über den Nichtaufstieg als Zweiter der Verbandsliga Südbaden hielt sich in Grenzen. “Wir sind am Limit. Die Oberliga ist für uns momentan nicht zu stemmen“, sagte Sportvorstand Heinz Falk im Juni, nach einem halben Jahr ohne Einnahmen. Wenig später wurde die zweite Mannschaft aus der Kreisliga A abgemeldet, zudem ein großer Aderlass im Vorstand angekündigt. Unter anderem wollten Präsident und Sponsor Uwe Hoffmann (Kabel & Tiefbau GmbH), Heinz Falk und Marketing-Vorstand Jan Kahle (Trainer SV Stadelhofen) aufhören.

    Doch all jene, die dem „Traditionsverein von der Badstraße“ mal wieder ganz schwere Zeiten prophezeit hatten, staunten in der Folge nicht schlecht. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 12. August trafen sich 85 Mitglieder und Besucher im Karl-Heitz-Stadion, die ein Vereinsmitglied am Ende sogar so kommentierte: „Der OFV steht so gut da wie lange nicht mehr“.

    Norbert Großklaus wurde zum Präsidenten gewählt. „Ich habe ein Herz für diesen Verein und für diese Stadt. Der OFV soll zum Sympathieträger für Offenburg werden“, hielt der evangelische Pfarrer eine sehr emotionale Rede. Stefan Klein übernahm neben seinem Posten als Finanz-Vorstand kommissarisch auch den vakanten Posten als Sportvorstand von Heinz Falk, der sich mit 80 Jahren zurückgezogen hat.

    Die Mannschaft hatte zudem einen Trainerwechsel zu schultern. Florian Kneuker gab frühzeitig seinen Abschied kund und mit Benjamin Pfahler (SV Endingen) wurde ein Nachfolger verpflichtet, der die Spielidee seines Vorgängers weiterführt. Nach durchwachsenem Saisonstart steht derzeit Rang drei und das Viertelfinale im SBFV-Rothaus-Pokal zu Buche. „Der Lockdown kam für uns zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt“, ärgert sich Pfahler, ist aber dennoch optimistisch: „Wir sind auf einem guten Weg und haben noch Luft nach oben.”

    Was war noch

    Dr. med. Klaus Haake – der ehemalige Mannschaftsarzt, Präsident und Vorsitzender des Offenburger FV – war ein OFVler durch und durch. Er hatte was Zackiges, Kantiges, manchmal fast Staatsmännisches und war sehr zuvorkommend und ein ganz treuer Fan des OFV. Dr. med. Klaus Haake kam 1982 als ehemaliger Marinearzt zum OFV und übernahm das Schiff auf rauer See, als der Verein Mitte der 1990er-Jahre in der Steueraffäre unterzugehen drohte. Und das mit klarem Rezept: „Keine Abenteuer, keine schwarzen Kassen, keine Handgelder – nur Aufwandsentschädigungen!“ Mit dieser Ansage erteilte Dr. med. Haake dem zuvor über viele Jahre schwarzgeldfinanzierten Amateurfußball eine Absage. Im März erlag er im Alter von 81 Jahren nach einem Herzinfakt.

    Der Mann aus dem Ruhrpott – Hans Cieslarczyk – schaffte es bis in das WM-Halbfinale 1958 und trug das Trikot von Borussia Dortmund. Ab 1970 (bis 1975) trainierte er das erste von drei Mal den Offenburger FV. „Cissy“ – wie alle ihn nannten, war später noch einmal 1979/80 sowie vom 17. April bis 30. Juni 91 an der Badstraße. Im Juni starb der einstige und erfolgreiche Meistertrainer des OFV nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt im Alter von 83 Jahren.

    Radivoje Javanovic – der überall bekannte und langjährige Schiedsrichter, Schiedsrichterbeauftragte und Ehrenmitglied des Offenburger FV, den alle nur „Rade“ nannten, war für sein anhaltendes Engagement mit dem DFB-Ehrenamtspreis ausgezeichnet worden. Darüber hinaus setze er sich sehr aktiv für die Neugewinnung von Schiedsrichtern ein. Der in Brcko im Norden von Bosnien und Herzegowina geborene Radivoje „Rade“ Jovanovic starb im August im Alter von 81 Jahren.

    (Auszug: Mittelbadische Presse, Bild: )

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