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  • Fit machen für den Pokal

    Unter erschwerten Bedingungen ist der Offenburger FV wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Denn es
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  • Re-Start und Zeitplan für Pokal

    Obwohl die endgültigen Genehmigungen der Landes-Behörde und des SBFV noch ausstehen, sollen die Planungen
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  • Rückkehr auf den Platz

    Die fallenden Inzidenzwerte haben die Übersichtlichkeit der Corona-Lage deutlich verbessert. Nach den jüngsten Beschlüssen
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Aktuelles Ergebnis

SBFV-Rothaus-Pokal

    • Viertelfinale
    • 18. Juni 21
    • 18:30 Uhr
    • Karl-Heitz-Stadion
  • -
    Offenburger FV
    -
    Freiburger FC
    • Informationen

    30 (+) Jahre Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft

    Es ist jetzt über 30 Jahre her und wird immer mehr zur Legende: Die Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft des Offenburger FV. Am 16. Juni 1984 gewann der „Traditionsverein von der Badstraße“ vor 9.000 Zuschauern im Karl-Heitz-Stadion mit 4:1 gegen Eintracht Hamm...

    Erläuterung: Nach der Reformierung des deutschen Fußballsports nach dem Zweiten Weltkrieg gab es ab der Saison 1950/51 neben der Deutschen Meisterschaft, die ausschließlich dem „bezahlten" Fußball vorbehalten blieb, auch eine Deutsche Meisterschaft der Amateure. Es ging hierbei um den vom Nürnberger Alt-Internationalen Carl-Riegel benannten Wanderpokal. Leider muß aber gesagt werden, daß diese Endrunden mehr und mehr eine Meisterschaft der "verhinderten Meister" geworden ist, denn von Anfang an zogen es die meisten Landes- bzw. Regionalmeister vor, an den Aufstiegsspielen zu den Vertragsklassen der 2. Ligen und später der Regionalligen teilzunehmen.

    Sollten Sie nicht die gewünschten Informationen finden oder spezielle Fragen haben, dann schreiben Sie uns gerne eine ➠ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an das Informations-Portal des Offenburger FV. Wir werden uns dann sofort um Ihr Anliegen kümmern.
     

    • Die Idylle war trügerisch: Hinter den Toren der landschaftlich reizvoll gelegenen südbadischen Sportschule am Fuße der Steinbacher Weinberge schweißte ein Trio den neuen Offenburger FV zusammen. Trainer Klaus Blawert, sein Assistent Rolf Müller und Spielleiter Paul Leinz fanden hier ideale Voraussetzungen für eine durch die Teilnahme an den Amateurmeisterschaftsspielen um zwei Wochen verkürzte Saisonvorbereitung. Der neuen Trainer gab die Zielvorgabe für sich und seine Mannschaft aus: An der Spitze mitspielen! Nach dem Erreichen der Vize-Meisterschaft im letzten Jahr wurde der OFV allerorts zum Titelfavoriten erklärt. Alle 18 Vereine der Oberliga Baden-Württemberg stuften ihn in die Spitzengruppe ein – der Tipp von 13 Vereinen: Meister wird Offenburg. Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. Und weil dem gerade im Fußball so ist, verstand man die Welt in Offenburg nicht mehr. Nach einem miserablen Saisonstart war man vom Ziel einer Meisterschaft hier weit entfernt. Drei Tage vor dem Oberliga-Schlager gegen den Spitzenreiter VfR Aalen beurlaubte die Vorstandschaft des Offenburger FV ihren bisherigen Trainer Klaus Blawert. In einer Pressekonferenz erläuterten die Vorstandsmitglieder Klaus Göppert, Richard End und Spielleiter Paul Leinz die Gründe für den überraschenden Schritt. Der schwache Saisonstart, das Nachlassen der Mannschaft und die katastrophale Leistung zuletzt bei der 0:3-Niederlage in Pfullendorf waren ausschlaggebend für einen Wechsel auf der Kommandobrücke. Die mit namhaften Spielern verstärkte Mannschaft wurde mit der von vielen aufgedrängten Favoritenrolle nicht fertig.

      Ein Trainerjob in Offenburg war im Übrigen fast genau so begehrt wie ein Arbeitsplatz im bezahlten Fußball. Unter den Trainerkandidaten befanden sich deshalb auch Rudolf „Rudi“ Kröner, Anton Rudinski und auch der ehrgeizige Hans Schiller. Der OFV präsentierte aber den bundesligaerfahrenen Manfred Krafft (SV Darmstadt 98). Der 46-Jährige Fußball-Lehrer erklärte in einer Pressekonferenz: “Ich habe es satt, untätig herumzusitzen und habe mich entschlossen, dem Offenburger FV zu helfen. Am Ende der Vorrunde werde ich mich entscheiden, ob ich das Training bis Saisonende fortführe.“ „Nicht jeder neue Besen kehrt gut und nicht jeder neue Trainer sorgt für die Wende“. Krafft´s Premierestück in der Oberliga fiel mit einer 0:3-Packung durch und die 2.800 Zuschauer im Karl-Heitz-Stadion pfiffen ihre Mannschaft aus. Manfred Krafft, der keinen Vertrag unterschrieben hatte, blieb keine drei Wochen und verließ den OFV nach zwei peinlichen Niederlagen in Richtung 1. FC Kaiserslautern. Seine niederschmetternde Bilanz: 0:5 Tore und 0:4 Punkte. Nach seinem kurzen Gastspiel gab er noch zu Wort: „Der OFV hat halt nur’ne Mannschaft mit Mittelmaß…“ Plötzlich standen sie ohne offiziellen Trainer da. Mit dem plötzlichen Absprung zum Betzenberg in die Pfalz habe man beim OFV nicht gerechnet, als Paul Leinz am 03. November 1983 um 06:00 Uhr morgens völlig konsterniert die Kündigung am Telefon entgegennahm. Wie aus nordrhein-westfälischen Fußballkreisen zu erfahren war, bot er sich während seines Engagements in Offenburg bei den Zweitligisten BV Lütringhausen und Rot-Weiß Essen an.

      Jetzt stand der OFV vor einem Scherbenhaufen. Von der Schadenfreude der Konkurrenz ganz zu schweigen. Somit übernahm Interims-Coach Rolf Müller die Trainingsleitung und es schien wieder aufwärts zu gehen. Nach der 0:7-Schlappe am 13. November 1983 beim Absteiger FV Lauda wurde von der „schwärzesten Stunde“ des OFV gesprochen. Nur drei Tage später folgte mit dem 0:3-Pokal-K.O. gegen den „kleinen“ Landesligisten FV Ebersweier im Karl-Heitz-Stadion eine noch schwärzere und hatte das Image des südbadischen Oberligisten derart angekratzt, daß nur noch wenig Hoffnung auf Besserung vorhanden war. Diese Niederlage hatte Konsequenzen. Der OFV war ein einziges Pulverfass. Ratlosigkeit und Hilflosigkeit machten sich rund um das Karl-Heitz-Stadion breit. Manche sprachen von chaotischen Verhältnissen. Zu groß waren die Erwartungen, zu groß der Erfolgsdruck auch für eine nervös gewordene Vorstandscrew, die nun zum Handeln gezwungen war. Einen Trainer, der nur große Sprüche klopft, konnte der OFV am wenigsten gebrauchen. „Alles was man spontan macht, kann falsch sein“, sagte Spielleiter Paul Leinz, der aber zugestand, daß möglicherweise schon im Heimspiel gegen die KSC-Amateure nach Klaus Blawert, Manfred Krafft und Rolf Müller ein vierter Trainer auf der Bank sitzen wird. Die Ex-Nationalspieler Wolfgang Weber, Hans Tilkowski, Siegfried „Siggi“ Held – drei mögliche Kandidaten? Ein Mann wie der exzellente Oberliga-Kenner Emil Kühnle (SV Neckargerach) schien für den OFV auch nicht der richtige Mann zu sein, um den verfahrenen Karren aus dem Dreck zu ziehen. Und Interims-Coach Rolf Müller wollte nicht mehr…

      Unter fünfzehn Bewerbern aus ganz Deutschland entschied sich die Vorstandschaft für den 42-jährigen Karl-Heinz „Kalla“ Bente als neuen Trainer. Als Kenner der OFV-Szene und der Oberliga Baden-Württemberg erhielt „Kalla“ Bente einen Vertrag bis zum Saisonende. Auf der Strecke blieben dabei so klangvolle Namen wie der des Jugoslawen Slobodan Cendic (Alemannia Aachen, SC Charlottenburg). Auch Emil Kühnle – als hart aber besonnen bekannt – bekam einen Korb.

      Am 17. November 1983 übernahm der charismatische „Kalla“ Bente als Teamchef beim südbadischen Oberligisten und machte aus einem komplizierten Geflecht von fast untrainierbaren Stars wieder eine Mannschaft. Nur zwei Trainingsabende standen dem neuen Trainer zur Verfügung, um die auf dem Tiefpunkt befindliche Mannschaft neu zu formieren. „Ihr dürft auch Fehler machen, aber die Disziplin und taktische Marschrichtung müßt ihr einhalten“, gab „Kalla“ Bente seiner Truppe mit auf den Rasen. Mit 18:16 Punkten lag der OFV nur auf einem mageren Mittelfeldplatz (10.). Am 19. November 1983 erlebten 1.000 Besucher im Karl-Heitz-Stadion einen 2:0-Sieg des OFV gegen die defensiv spielenden Amateure des Karlsruher SC. „Die Situation war für uns klar. Wir mußten das Spiel gewinnen und das haben wir geschafft. Mit der kämpferischen Einstellung und mit der Disziplin meiner Truppe war ich zufrieden. Erfreulich war die Steigerung in der zweiten Halbzeit…“, so der neue Trainer. Bentes anschließende Ausbeute: Vier Siege aus fünf Spielen und Spielleiter Paul Leinz resümierte: „Er ging in seiner Aufgabe auf.“

      Sie schämen sich ihres Schmerzes und ihrer Tränen nicht. In den wenigen Wochen seit Mitte November 1983 hatten sie ihren neuen Trainer ins Herz geschlossen. Die Mannschaft erlebte am Mittwochabend des 25. Januar 1984 eine ihrer bittersten Stunden. Tags zuvor hatten sie sich noch mit witzigen Worten vom Training verabschiedet, wenige Stunden später war Karl-Heinz „Kalla“ Bente tot. Am Morgen dieses Wintertages wurde an der Autobahn A5 nahe Teningen aus dem angrenzenden Wald ein Auto-Wrack geborgen. In den Überresten eines dunkelgrünen Porsche 911 mit dem Kennzeichen „FR-EH 750“ lebte „Kalla“ Bente zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr.

      Wie geht es weiter beim OFV? Überwindet die Mannschaft den Schock nach dem plötzlichen Unfalltod ihres qualifizierten Trainers? Diese Fragen bewegten in den letzten Tagen nicht nur die Anhänger des OFV. Geradezu trotzig reagierten fast alle Spieler auf das Thema „Neuverpflichtung eines Trainers“. „Wir wollen so weitermachen wie es im Sinne von „Kalla“ Bente gewesen ist. Wir brauchen keinen neuen Trainer, wir haben genug Moral und Substanz. Wir spielen ab sofort nur noch für unseren verstorbenen Trainer!“ Felsenfest klang diese Meinung der gesamten Mannschaft, die sich als echte Einheit präsentierte. Alfred Metzler übernahm mit einer anfänglichen Notlösung heraus die Trainerrolle und es entwickelte sich bald eine gut funktionierende Zusammenarbeit. Als beste Rückrundenmannschaft standen die Offenburger fünf Spieltage vor Saisonende mit 37:21 Punkten auf Rang vier, drei Punkte hinter Tabellenführer Freiburg. Ein 2:2-Unentschieden im Kuppenheimer Wörtel-Stadion warfen den OFV theoretisch aus dem Titelrennen, obwohl in der Meisterschafts- als auch in der Aufstiegsfrage so gut wie noch nichts entschieden war. Zwei Spieltage vor Saisonende kam ein 2:1-Erfolg bei den KSC-Amateuren zu spät, um noch ein Fünkchen Hoffnung auf den Titelgewinn zuhaben. In den letzten 90 Minuten der Saison 1983/84 ließ sich ein glänzend aufgelegter Offenburger FV „die Butter nicht mehr vom Brot nehmen“ und schlug im Jahn-Stadion die SpVgg. Ludwigsburg sicher und überzeugend mit 5:2-Toren. Trotz der optimalen Punkteausbeute aus den letzten vier Spielen reichte es lediglich für Platz zwei hinter Meister Freiburger FC. Als Trost für eine verpaßte Meisterschaft blieb wieder „nur“ die Teilnahme an den Spielen um die Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft. Doch diese Teilnahme ging in die Geschichte des Vereins ein...
    • Der Weg ins Finale - 1. Runde (Hinspiel) am 26. Mai 1984
      Tennis Borussia Berlin – Offenburger FV 2:1 (-:-)
      Offenburg: Müller, Bruder, Hertwig, Schmidt, Kern, Hartmann, Trenkel, Kornetzki, Schmider, Hertweck, Anderer (76. Todzi)
      Schiedsrichter: Krohn (--)
      Zuschauer: 2.000 (439)
      Tor(e)
      Besondere Vorkommnisse: Schmidt (68. Rote Karte wg. Linienrichterbeleidigung)
       
      Der Weg ins Finale - 1. Runde (Rückspiel) am 31. Mai 1984
      Offenburger FV – Tennis Borussia Berlin 4:1 (3:0)
      Offenburg: Müller, Hertwig, Kern (76. Linsenmaier), Kornetzki, Bruder, Schmider, Todzi, Hartmann, Anderer, Trenkel, Hertweck
      Schiedsrichter: Matheis (Rodalben)
      Zuschauer: 2.000
      Tor(e): 1:0, 2:0 Anderer (4., 12.), 3:0 Todzi, (37.), 3:1 (60.), 4:1 Hertweck (87.)
      Besondere Vorkommnisse: --
    • Der Weg ins Finale - Halbfinale (Hinspiel) am 03./04. Juni 1984
      Eintracht Trier – Offenburger FV 4:4 (2:2)
      Offenburg: Müller, Hertwig, Linsenmaier, Kornetzki, Bruder, Schmider, Todzi, Hartmann, Anderer, Trenkel, Hertweck
      Schiedsrichter: Paulus (Bingen)
      Zuschauer: 1.000
      Tor(e): 1:0 (12.), 2:0 (26./FE), 2:1 Kornetzki, (40.), 2:2 Hertwig (42./FE), 3:2 (51.), 4:2 (57.), 4:3 Hertweck (67.), 4:4 Anderer (71.)
      Besondere Vorkommnisse: --
       
      Der Weg ins Finale - Halbfinale (Rückspiel) am 12. Juni 1984
      Offenburger FV – Eintracht Trier 4:1 (1:0)
      Offenburg: Müller, Hertwig, Bruder, Kornetzki, Linsenmaier, Schmider, Hartmann, Trenkel, Hertweck, Todzi (75. Kienzler), Anderer
      Schiedsrichter: Schmid (Augsburg)
      Zuschauer: 4.000
      Tor(e): 1:0, 2:0 Todzi (26., 47.), 3:0 Trenkel, (58.), 4:0 Kinzler (76.), 4:1 (90.)
      Besondere Vorkommnisse: --
    • Offenburg, 16. Juni 1984: Der Offenburger FV hat seine "Stunde X" glorreich überstanden und darf sich mit dem Titel "Deutscher Fußball-Amateurmeister" von 1984 schmücken. Vorbei waren 90 mitreißende Minuten, welche gut 9.000 Besucher voll in ihren Bann gezogen hatten. 4:1 hieß am Ende der Sieger OFV, während sich der Gegner SC Eintracht Hamm nur darüber trösten konnte, den Südbadenern einen tollen Kampf geliefert zu haben. Sicherlich wurde der Gast etwas unter Wert geschlagen, aber der OFV hatte an diesem Tag neben seiner spielerischen Klasse auch das Quäntchen Glück, das man eben in einigen Phasen des Spiels einfach braucht. Fußball zum Verlieben! Eine Delikatesse für jedermann! Noch immer schwärmen die vielen tausend Zuschauer von dieser Begegnung. Einfach unglaublich, daß sich zwei Mannschaften nach 34 Saisonspielen und vier Treffen in der Amateurmeisterschaft noch solch großartigen Fußball bieten können. Das greise DFB-Präsidiumsmitglied Gustl Wenzel lobte das Spiel in höchsten Tönen. „Ich habe noch nicht viele Spiele in der zweiten Liga gesehen, die solch großartiges Niveau hatten." Tags zuvor wurde zwar OFV-Vorstopper Schmidt auf dem Gnadenweg für dieses Finale freigegeben, aber nach eingehender Überlegung wollten die Verantwortlichen die Mannschaft der letzten drei Spiele nicht umkrempeln. Eine gute Entscheidung, denn besser als Kornetzki seine Aufgabe löste, hätte es niemand machen können. Der OFV zeigte gleich von Beginn an, dass er der Herr im Hause sein wollte. Eintracht Hamm spielte zunächst gut mit und hätte in der 11. Minute fast in Führung gehen können. Einen abgefälschten Schuß lenkte OFV-Keeper Müller gerade noch über die Latte und beim anschließenden Eckball rettete Hertwig in letzter Not. Kurz darauf wackelte das Hammer Tor nach einem Lattenschuss von Hertweck. In der 16. Minute drehte der gute Gästetorwart Brock einen Hartmann-Schuß soeben noch um den Pfosten. Machtlos war er dann aber beim viel umjubelten 1:0. Hertwig bewies Übersicht und passte genau im richtigen Moment auf den freistehenden Todzi. Aus 14 Metern ließ er dem Gästekeeper keine Chance. Dies war zwar das einzige Tor bis zur Pause, aber auf beiden Seiten war viel Dampf in der Begegnung und Chancen gab es genügend. So ganz behagte dem Gast dieses Ergebnis nicht, denn er brachte einige Härten ins Spiel und Abwehrspieler Mehle bekam eine Zehn-Minuten-Strafe wegen Nachtretens aufgebrummt.

      In der zweiten Halbzeit jagte ein Höhepunkt den anderen. Hamm wollte mit dem englischen Mittelfeldspieler Bennett mehr Druck machen und schon rauchte es vor dem OFV-Tor. Immer wieder sorgte vor allem Heiners für Gefahr. Der Ex-Bochumer Ellbracht wurde agiler und der OFV wankte. Hamm hatte die besseren und klareren Chancen, aber der OFV stieß mit einem glänzenden Spielmacher Trenkel und einem quirligen Todzi immer wieder in die Lücken. Der Schlagabtausch entwickelte sich zu einem Fußballfest, das Duell der beiden großartigen Mittelfeldspielern Reiners (Hamm) und Trenkel war wirklich nichts für Herzkranke. So hatte in der 52. Minute Todzi schon den Torwart umspielt, prallte jedoch bei einer nachfolgenden Attacke gegen den Pfosten und der Ball trudelte am leeren Tor vorbei. Fast im Gegenzug kurvte der eminent gefährliche Linksaußen Lopatenko an Müller vorbei, schoss ins leere Tor, aber ein Rettungsversuch von Hertwig in letzter Sekunde war erfolgreich. Was für ein Spiel! Die Westfalen mussten für zehn Minuten auf Paus (wegen Meckerns) verzichten und der OFV nutzte dies. Zunächst holte Brock einen Todzi-Schuß aus der unteren Ecke, aber dann führte eine gefühlvolle Trenkel-Flanke auf Todzis Kopf zum 2:0. Eine Vorentscheidung für den OFV? Weit gefehlt. Hamm schlug zurück. Hertwig wehrte wiederum einen Scharfschuß auf der Torlinie ab, der Nachschuß ging an die Latte und dann knallte Ellbracht das Leder aus acht Metern in die Kiste. Die ganze Wut steckte in diesem Schuß in der 71. Minute. Alles war wieder offen! Schon wenig später verpasste Ellbracht das 2:2 und im Gegenzug jagte Trenkel den Ball gegen die Latte. Welch eine Dramatik! In der 77. Minute köpfte Ellbracht freistehend den Ball aus vier Metern in die untere Ecke, aber OFV´s Müller rettete mit einer von vielen Glanzparaden. 30 Sekunden später im Gegenzug das 3:1, als Anderer zunächst scheiterte, aber dann das Leder Hertweck auflegte, der mit einem Flachschuß aus zwölf Metern ins Tor traf. Das Stadion kochte, dampfte, qualmte... Die Begeisterung war riesengroß. Wenig später mußte Kaczor für zehn Minuten das Feld (wegen Schiedsrichterbeileidigung) verlassen. Die Nerven spielten nun bei der Eintracht nicht mehr mit. Reiners stand frei vor Müller, aber er scheiterte (83.). Und dann machte Todzi seinen Glanztag perfekt. Aus 18 Metern hämmerte er das Leder unhaltbar in die Maschen. Der Jubel kannte keine Grenzen.

      Während der Organisationsleiter des OFV für dieses Spiel, Richard End, genüsslich auf der Tribüne die OFV-Aufkleber „OFV - Deutscher Amateurmeister 84" verteilte, sah auf dem Spielfeld der Hammer Akteur Bennett nach einem groben Foulspiel die rote Karte (86.). Noch einmal kam Todzi zum Zug, aber allein vor Brock vergab er in der 88. die Riesenchance zum 5:1. Und dann war Schluss in diesem hochklassigen Spiel. Der Titel war im Kasten, die Carl-Rieger-Trophäe des DFB gehört für ein Jahr dem Offenburger FV!
      Offenburger FV – SC Eintracht Hamm 4:1 (1:0)
      Offenburg: Müller, Hertwig, Kern, Kornetzki, Bruder, Schmider, Todzi, Hartmann, Anderer, Trenkel, Hertweck
      (Auswechselspieler: Schneider, Kern, Kienzler, Lorenz, Handrack)
      Schiedsrichter: Niebergall (Rammelsbach)
      Zuschauer: 9.000
      Tor(e): 1:0 Todzi (24.), 2:0 Todzi (69.), 2:1 (71.), 3:1 Hertweck (78.), 4:1 Todzi (85.)
      Besondere Vorkommnisse: --
    • Es ist gegen 14:30 Uhr – bei herrlichem Wetter laden die Straßencafes in der Offenburger Innenstadt zum Verweilen ein, zu einem Aperitif oder zu einem kühlen Glas Bier. Die Kellner und Kellnerinnen freilich brauchten zu diesem Zeitpunkt keine Klage über zu viel Arbeit führen. Denn bis auf ein paar Unentwegte, die mit Fußball gar nichts im Kopf hatten, blieben die Stühle und Tische leer. Die Wirtin vom „Alt-Offenburg“ machte ihren Laden einfach dicht und marschierte ins Karl-Heitz-Stadion. Offenburg stand ganz im Banne des runden Leders – und zwar wegen dem Offenburger FV.

      Das Endspiel um die Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft zwischen dem OFV und Eintracht Hamm war für viele Offenburger sogar so etwas wie ein gesellschaftliches „muß“. Besonders gefragt waren – auch in der letzten halben Stunde vor dem Anpfiff – Karten für die Haupttribüne. Wer sich erst zu diesem Zeitpunkt zu einem Besuch ins Stadion entschloß, stand auf verlorenem Posten. Hoffnungen auf dem Schwarzmarkt man sich erst gar nicht machen. Wer das begehrte Ticket in der Tasche hatte, dachte nicht im Traum daran es wieder herzugeben.

      Wer vor wenigen Wochen in Stuttgart die Meisterkür der deutschen Profis miterlebte, der mußte feststellen, so viel anders war das in Offenburg gar nicht, nur halt eine Nummer kleiner. Auf der Tribüne übrigens war Zweckpessimismus nicht gefragt. Offenburg, das stand für viele zu diesem Zeitpunkt bereits fest, wird Meister.

      Die Anhänger des OFV entwickelten schnell so etwas wie eine wohlwollend väterliche Beziehung zu den Akteuren auf dem grünen Rasen. Als sich zum Beispiel Ralf Todzi zu einer Diskussion mit Schiedsrichter Dieter Niebergall aus Rammelsbach zu verwickeln drohte, schallte es ihm entgegen: „Halt Gosch, und mach noch ein Tor, na hat die Sach‘ a End.“ Todzi, der am späten Abend in einer Diskothek noch in eine böse Schlägerei verwickelt und dabei schwer verletzt wurde, hielt sich an diesen wohlgemeinten Rat.

      A propos Tor: Wenn die Weißen den Ball ins Netz der Hammer gesetzt hatten, dann gab auch der letzte seine vornehme Zurückhaltung auf. Standing Ovations für den OFV. Die Begeisterung und Freude über den glanzvollen 4:1-Sieg hielt auch in den Abendstunden noch an, obwohl da natürlich die Kicker wieder die Nase vorn hatten.

      Für die Spieler gab es dann noch das offizielle Bankett. „Ich weiß, das wir Funktionäre in einem solchen Moment am liebsten auf den Mond geschossen würden“, meinte der DFB-Vertreter August Wenz, als er dem OFV-Kapitän Uli Bruder die goldene Nadel überreichte und dem Vorsitzenden Ludwig „Louis“ Fischer den Verbandswimpel. Oberbürgermeister Martin Grüber, der die Deutschen Amateurmeister noch auf dem Spielfeld mit der goldenen Plakette der Stadt Offenburg auszeichnete, lobte die Mannschaft in höchsten Tönen. „Sie haben der Sportstadt Offenburg ein neues Glanzlicht aufgesetzt.“ Dafür gibt’s jetzt auf dem Hartplatz die langersehnte Beregnungsanlage…

    Walter Pfeiffer – Multitalent des Spiels mit dem runden Leder

    Walter Pfeiffer, stadtbekannter Bürger und Mulitalent des Spiels mit dem runden Leder. Außerdem bekannt als Hexenmeister, Fußballer in der Zonenliga beim Offenburger FV und Bauunternehmer…

    Natürlich ist die Zeit längst vorbei, als Walter Pfeiffer in der Zonenliga als Rechtsaußen für den Offenburger FV auf Torejagd ging. Geboren in Auggen im Markgräflerland, wurde die Offenburger Nordweststadt eigentlich sein Schicksal, denn dort ist er ein "echter" Offenburger geworden. Der junge Walter ist im Fahrrad- und Nähmaschinengeschäft Pfeiffer in der Okenstraße aufgewachsen und dort nahm auch seine sportliche Laufbahn seinen Anfang. Hat er doch im gleichen Haus wie der damalige Trainer des Offenburger FV, Fritz Kläger gewohnt, der den begabten Straßenkicker in die OFV-Jugend holte, nachdem er sich bereits der Jugendriege des Turnvereins “Jahn” angeschlossen und sich in dessen Leichtathletikabteilung für den Rasensport fit gemacht hatte. Während der englischen Kriegsgefangenschaft von 1945 bis 1947 ist er dann auf diesem Gebiet zum ersten Mal in seinem Leben Meister geworden, nämlich Lagermeister im 100- und 200-Meter-Lauf.

    Mit 20 Jahren aus der Gefangenschaft zurück, gehörte seine Liebe zunächst dem Fußball. Er wurde südbadischer Auswahlspieler, ging sogar einmal mit den Stuttgarter Oberliga-Kickers auf Goodwill-Tour in die USA, sparte sich aber gleichzeitig das Geld, das er als Vertragsspieler verdiente, für das nachfolgende Studium an der Metallfachschule in Stockach zusammen. Dort machte er seinen Ingenieur und Meister im Metallfach.

    Eine entscheidende Wende in seinem privaten und beruflichen Leben brachte im Jahr 1955 die Heirat mit Inge, der Tochter des Bauunternehmers Eugen Bayer, die bald der gute Geist des Hauses und seine treue Wegbegleiterin werden sollte. Walter Pfeiffer sattelte um auf das Betonsteinhandwerk und übernahm nach dem Tod des Schwiegervaters 1971 den Betrieb in der Okenstraße um die Ecke in der Tullastraße.

    Neben den Auszeichnungen des Offenburger FV besitzt Pfeiffer außerdem alle Ehrennadeln der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte. Schließlich ist die Sports- auch eine Stimmungskanone und obendrein ein echter Offenburger Fasentsnarr. Am 10. Mai 2014 verstarb Walter Pfeiffer in Offenburg. (Quelle: Mittelbadische Presse)

    Hans Cieslarczyk – Alle nannten ihn nur "Cis"

    Für Hans Cieslarczyk gab es keine weißen Flecken auf der fußballerischen Landkarte. In der berühmten „Bente-Hägele-Ära“ Mitte der 70er coachte er sehr erfolgreich den Offenburger FV und war noch weitere zwei Mal an der Badstraße…

    "Als kleiner Junge habe ich mit selbstgemachten Fußbällen, die meine Mutter gemacht hat, vor dem Kellerloch unseres Hauses gelernt wie man bolzt", verrät die Offenburger Fußball-Legende von den Anfangen seiner Faszination vom Fußballsport. Das Fußballspielen begann für den am 03. Mai 1937 in Herne-Holthausen geborenen Hans Cieslarczyk im Jahre 1947 bei Rasensport Holthausen. Über den SV Sodingen in der Oberliga West führte sein Weg in die Nationalelf. Als drei Außenstürmer ausfielen, funktionierte Sepp Herberger den damals 21-jährigen Mittelstürmer zum Rechtsaußen um und nahm ihn 1958 zur WM nach Schweden mit. Obwohl er sich kurz vorher am Knie verletzt hatte und für die Vorrundenspiele ausfiel, kam er im Halbfinale gegen Schweden (1:3) und im Spiel um Platz drei gegen Frankreich (3:6) zum Einsatz.

    Danach sollten für Hans Cieslarczyk bei Borussia Dortmund in der Oberliga West seine besten Jahre an der Seite von Timo Konietzka und Lothar Emmerich kommen. Doch ein Knöchelbruch stoppte ihn jäh. Das war auch der Borussia zu viel. Sie brachten ihm die Kündigung ans Krankenbett. In einem Geschenkkorb. „Den Umschlag sollte ich erst am nächsten Morgen öffnen“, sagt Hans Cieslarczyk. Nach vier Jahren wechselte Hans Cieslarczyk 1962 zum ältesten Sportverein in Dortmund, dem Dortmunder SC 95. Aber er rappelte sich wieder hoch und fand beim Regionalligisten Westfalia Herne seine Form zurück. 1964 ließ er sich dann vom früheren Mitspieler Jupp Marx zum Karlsruher SC in die Bundesliga lotsen. Die Kohle, da machte er keinen Hehl draus, spielte eine entscheidende Rolle. Beim KSC kamen ihm aber viele Verletzungen in die Quere. 1968 nach dem Bundesliga-Abstieg machte er Schluss mit der Kickerei.

    Mit dem Trainer-Diplom in Köln leitete Hans Cieslarczyk dann die zweite Karriere ein. Hennes Weisweiler gehörte zu den Ausbildern. Und der empfahl den damals 34-Jährigen wärmstens, als sich der von Egon M. Schneider geführte Offenburger FV nach einem fähigen, jungen Trainer erkundigte. Der Mittelsmann war Werner Morstadt. Hans Cieslarczyk: „Der hat uns überall rumgeführt, vom Titisee bis zum Bodensee, und hat uns die Sache so schmackhaft gemacht, dat Henni sachte: Du Hans, wir geh'n zum OFV.“ Für den ehemaligen OFV-Stadionsprecher Hans-Peter Rappenecker war die erste Begegnung mit dem berühmten Hans Cieslarczyk ein „erhebendes Gefühl“ gewesen und fügte hinzu: „I’ hab’ mer zwei Dag d’Händ nit g’wäsche“, witzelte er. Im Sommer 1971 übernahm Hans Cieslarczyk den Trainerposten von Hermann Lipps. Mit aufgerückten A-Jugendspielern musste er die Lücken von bewährten Stammkräften ersetzen und die Mannschaft neu aufbauen. Ein Jahr später wechselte auch noch das Riesentalent Wilfried Trenkel zum Karlsruher SC in die Regionalliga Süd. Für den OFV der größte Verlust...

    Auf Betreiben des 1. Vorsitzenden Egon M. Schneider wurde die Mannschaft des Offenburger FV vortan mit namhaften Spielern verstärkt. Es folgten prächtige Jahre an der Badstraße mit zwei grandiosen südbadischen Meisterschaften. Karl-Heinz Bente kommandierte, Hans Hägele trickste, Bernd Schmider wirbelte, Alfred Metzler gab Gas. Nach einer Serie von 23 Spielen ohne Niederlage feierte der Offenburger FV am 06. Mai 1974 die achte südbadische Meisterschaft. Durch den Zusammenschluß der 2. Bundesliga Nord und Süd gab es keine Aufstiegsspiele durch den DFB. Was blieb war die Berechtigung zur Teilnahme an der Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft in einem Ausscheidungsspiel gegen den Meister der Schwarzwald-Bodensee-Liga. Dabei war das Glück auf der Seite des Gegners, der FC 08 Villingen hieß und am Schluß dank seiner Cleverness mit 4:2 Toren die Oberhand behielt. Ein Jahr später und nach 38 Mammut-Spielen gelang dem OFV am letzten Spieltag gegen den Freiburger FC (4:1) der neunte südbadische Meistertitel. Aber die Mannschaft zerbrach 1975 am Aufstiegsdrama von Eppingen, wo der Offenburger FV mit brutaler Härte gestoppt wurde. Für Hans Cieslarczyk noch schlimmer als das Halbfinale von Göteborg. Jedenfalls sagt er: „Dat war dat Dreckigste, wat ich je erlebt hab.“ Nach vier Jahren war dann erst Mal Schluß beim OFV.

    Danach tingelte er von einer Trainerstation zur nächsten. In Fürth lief's klasse. Bei den Stuttgarter Kickers stolperte er über ein verfälschtes Zitat. Hans Cieslarczyk hatte gemault: „Wegen unmöglichen Platzverhältnisse…“. Der Journalist ließ das Wort „Platz…“ einfach weg. Im Juni 1979 kehrte er nach vierjähriger Abwesenheit wieder zum OFV zurück. Mit ihm wurde auch mit dem glänzenden Spielmacher Karl-Heinz Bente ein Wiedersehen gefeiert. Der Offenburger FV startete die Offensive „Aktion 2. Bundesliga“. Aber wiederum erfüllten sich die hochgesteckten Hoffnungen nicht. Ein Jahr später verabschiedete sich der Verein erneut vom Zweitliga-Aufstieg und von seinem Trainer.

    Die vorletzte Station hieß FC 08 Villingen. Dort stimmte die Chemie spätestens dann nicht mehr, als ihn die Präsidentin einen „Schönling“ nannte. Nach dem fehlgeschlagenen Versuch, die Oberliga-Meisterschaft im Frühjahr 1990 zu erzwingen, ging der stark finanziell angeschlagene Offenburger FV in die neue Spielzeit. Als am 09. März 1991 Spielleiter Paul Leinz von Bord ging, übernahm Hans Cieslarczyk das Amt und am 17. April 1991 auch noch als Trainer. Aber am 12. Mai 1991 war der erste Abstieg des Offenburger FV bittere Wahrheit geworden. Am Schluss hatte ich Magengeschwüre“, sagt Hans Cieslarczyk. Höchste Zeit, die Pferde zu wechseln. Er ließ sich zum medizinischen Bademeister ausbilden, hängte den Physiotherapeuten dran und machte sich schließlich selbstständig. Erst mit 68 hörte er auf. In der Nacht vom 09./10. Juni 20 starb Hans Cieslarczyk im Alter von 83 Jahren im Offenburger Klinikum.

    (Quelle/Auszug: Mittelbadische Presse, Korrekturen/Ergänzungen/Bild: OFV)

    Stationen als Spieler: Rasensport Holthausen, SV Sodingen, Borussia Dortmund, Dortmunder SC 95, Westfalia Herne, Karlsruher SC
    Erfolge als Spieler: WM-Teilnahme 1958, 7 Länderspiele, Vizemeister mit Borussia Dortmund (1961)
    Stationen als Trainer: SV Morsbach (1968-1971), Offenburger FV (1971-1975), SpVgg. Fürth (1975-1977), Stuttgarter Kickers (1977-1978), 1. FC Saarbrücken (1978), FC Augsburg (1978-1979), Offenburger FV (1979-1980), ESV Ingolstadt (1980-1981), FC 08 Villingen (1984-1985), Offenburger FV (1991)
    Erfolge als Trainer des OFV: Südbadischer Meister (1974 und 1975)

    Heinz Trenkel – Profi der leisen Sorte

    Heinz Trenkel – als besonders beliebter „Praktiker“ bekannt – gehörte zweifelsohne zu den „Profis von der leisen Sorte“. Als einer der qualifiziertesten Fußball-Lehrer im deutschen Amateurfußball profitierte vor allem der Offenburger FV von seinem fußballerischen Können und Fachwissen…

    Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges kam der am 01. Februar 1919 in Dessau geborene Heinz Trenkel über die Stationen Wittenberg und Turn- und Sportbewegung Piesteritz zum LSV Kochstedt (Stadtteil von Dessau). Ende des Jahres 1939 verließ der vielseitig begabte Fußballer den Verein und schloß sich dem mitteldeutschen Gauligisten SV Dessau 05 an. Die Dessauer spielten bis dahin bereits sehr erfolgreich in der höchsten deutschen Fußballklasse und erzielten drei Meistertitel in Folge (1937/1938/1939). In den folgenden Jahren wurde Dessau zweimal Vize-Meister. Mit den Schwarz-Weißen vom Stadion Schillerpark gewann Heinz Trenkel im Jahre 1942 die Meisterschaft im Gau Mitte und drang bis in das Viertelfinale um den Tschammer-Pokal vor. Auch in den beiden Folgejahre errang der SV Dessau 05 die Meisterschaft im Gau. In einer Rangliste des deutschen Fußballs in der „Fußballwoche“ wurde Heinz Trenkel Anfang des Jahres 1943 auf der Position des Halbrechten auf dem „achten Rang“ geführt.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Heinz Trenkel zunächst noch in der sowjetischen Besatzungszone beim neugegründeten Nachfolgeverein Blau-Weiß Dessau. Beim Nord-Oberligisten Hamburger SV debütierte der Fußballer aus Mitteldeutschland am 30. November 1947 beim 2:0-Erfolg vor 35.000 Zuschauern gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli und wurde mit dem HSV am Ende der Saison Norddeutscher Meister. Dieser Titel gelang dem Rechtsaußen auch in den beiden Folgejahren. Nach 65 Oberligaeinsätzen (12 Tore) für die Hamburger führte sein Weg in den Südwesten Deutschlands. Zur Saison 1950/51 unterschrieb der nun inzwischen 31-jährige einen Vertrag beim Karlsruher Stadtteilverein VfB Mühlburg für die Oberliga Süd. Das war auch seine letzte Station als aktiver Spieler. Mit 34 Jahren beendete der mehrmalige Meisterschaftsgewinner am 26. April 1953 seine langjährige und sehr erfolgreiche Spielerlaufbahn.

    Heinz Trenkel hatte im Jahre 1952 erfolgreich die Ausbildung zum Fußball-Lehrer absolviert und übernahm nach dem Ende seiner fußballerischen Laufbahn das Traineramt beim Karlsruher Stadtteilverein ASV Durlach. Als im zweiten Jahr der Verlauf der Hinrunde sich deutlich negativ gestaltete, trennten sich Heinz Trenkel und der ASV Durlach noch vor Beginn der Rückrunde. Es folgte eine kurze Zwischenstation bei den Amateuren des Karlsruher SC.

    Nach langwierigen Verhandlungen und unter Mitwirkung von Oberbürgermeister Karl Heitz konnte der Offenburger FV den begabten Fußball-Lehrer als Nachfolger für den scheidenden Erfolgstrainer Fritz Kläger gewinnen. Zur Saison 1955/56 wurde der ehemalige Vertragsspieler beim südbadischen Amateurligisten als neuer Trainer vorgestellt. Heinz Trenkel trat seine berufliche Stellung bei der Stadtverwaltung Offenburg an. Nach zwei Vize-Meistertiteln in Folge gewann der OFV im Jahre 1958 seine vierte südbadische Meisterschaft und zog in die Aufstiegsrunde zur 2. Liga Süd ein. Der Aufstieg glückte aber gegen die Konkurrenten nicht. Mit den Rot-Weißen von der Badstraße wiederholte Heinz Trenkel in den Jahren 1960 und 1961 den Gewinn der Meisterschaft in Südbaden, scheiterte aber wiederum in den Aufstiegsrunden.

    Nach neunjähriger Tätigkeit trat der qualifiziere Fußball-Lehrer im Sommer 1964 von seinem Amt zurück. Aus dem Lager der 1. Amateurliga Südbaden gab es mehrere Angebote. Heinz Trenkel blieb aber dem Verein treu und übernahm die Trainingsleitung der Jugendabteilung. Doch zwei Jahren später stand der alte und neue Trainer wieder an der Seitenlinie und leitete gemeinsam mit Hans „Hansi“ Müller das Training der 1. Mannschaft. Im 60. Vereinsjubiläumsjahr bereitete der ehemalige Vertragsspieler dem Offenburger FV mit dem Gewinn der siebenten südbadischen Meisterschaft und dem Pokalsieg gegen den SC Freiburg (2:0) ein besonderes Geburtstagsgeschenk.

    Als Anerkennung für seine hervorragenden Verdienste für den Verein und seinen unermüdlichen Einsatz dankte der Offenburger FV zu Weihnachten 1964 mit der goldenen Ehrennadel. Am 04. August 1986 verstarb Heinz Trenkel im Alter von nur 67 Jahren.

    Erfolge als Trainer beim Offenburger FV
    • 1956 – Vize-Meister (Entscheidungsspiel: OFV – FC Konstanz 0:3)
    • 1957 – Vize-Meister
    • 1958 – Südbadischer Meister
    • 1960 – Südbadischer Meister (Aufstiegsspiele zur 2. Liga Süd)
    • 1961 – Südbadischer Meister (Aufstiegsspiele zur 2. Liga Süd), Südbadischer Pokalsieger
    • 1963 – Vize-Meister
    • 1967 – Südbadischer Meister (Aufstiegsspiele zur Regionalliga Süd), Südbadischer Pokalsieger
    • 1968 – Vize-Meister

    (Copyright 2019 - Sven Steppat)

    Karl-Heinz Bente – Der „Kaiser“ des südbadischen Fußballs

    • Karl-Heinz Bente
    Karl-Heinz „Kalla“ Bente war eine Ausnahmeerscheinung im deutschen Fußball. Als Teamchef beim Offenburger FV machte der charismatische Trainer aus einem komplizierten Geflecht von fast untrainierbaren Stars wieder eine Mannschaft…

    Karl-Heinz „Kalla“ Bente wurde am 13. September 1941 in Gelsenkirchen geboren. Als Mittelfeldspieler startete er seine fußballerische Karriere bei seinem Heimatverein der Sportgemeinde Eintracht Gelsenkirchen (Stadtteil Ückendorf) in der 2. Oberliga West. Dieser Verein entstand durch eine Fusion der beiden Vereine Alemannia Gelsenkirchen und Union Gelsenkirchen. Vor der Saison 1962/63 wechselte der erst 21-jährige „Kalla“ Bente nach Südbaden zum Freiburger FC in die 2. Oberliga Süd. Als 1963 die erste Saison der Fußball-Bundesliga begann, wechselte „Kalla“ Bente zum westfälischen SC Preußen Münster und stieg am Ende der Saison ab. Nach einer kurzen Zwischenstation beim Kasseler Sport-Verein Hessen (KSV Hessen Kassel) in der Regionalliga Süd führte sein Weg wieder zum Freiburger FC zurück.

    Vor der Saison 1973/74 entschied sich „Kalla“ Bente für einen Wechsel zum Offenburger FV in die 1. Amateurliga Südbaden und feierte unter Trainer Hans Cieslarczyk in den Jahren 1974 und 1975 die südbadische Meisterschaft. In Offenburg war er Denker und Lenker in der OFV-Mannschaft. Anschließend ging sein Weg erneut zurück in die Breisgau zum Freiburger FC. Auch nach einer weiteren Saison bei den Amateuren des Offenburger FV (1979/80) kehrte „Kalla“ Bente nach Freiburg zurück, diesmal aber zum SC Freiburg in die 2. Bundesliga Süd.

    Nach einem miserablen Start in die Saison 1983/84 musste Trainer Klaus Blawert beim Offenburger FV gehen. Manfred Krafft kam – blieb aber keine drei Wochen. Plötzlich stand der OFV ohne offiziellen Trainer da. Somit übernahm Interims-Trainer Rolf Müller die Trainingsleitung und der OFV war ein einziges Pulverfass. Die Vorstandschaft war zum Handeln gezwungen und entschied sich unter fünfzehn Bewerbern aus ganz Deutschland für den 42-jährigen Karl-Heinz „Kalla“ Bente. Als Kenner der OFV-Szene und der Oberliga Baden-Württemberg erhielt „Kalla“ Bente einen Vertrag bis zum Saisonende 1984. Auf der Strecke blieben dabei so klangvolle Namen wie der des Jugoslawen Slobodan Cendic (Alemannia Aachen, SC Charlottenburg). Auch Emil Kühnle (SV Neckargerach) erhielt einen Korb. Am 17. November 1983 übernahm der charismatische „Kalla“ Bente als Teamchef beim südbadischen Oberligisten und machte aus einem komplizierten Geflecht von fast untrainierbaren Stars wieder eine Mannschaft…

    [Im Spielerlexikon der Bundesligaspieler (AGON-Verlag) wird Karl-Heinz „Kalla“ Bente wie folgt beschrieben: "Als herausragender Techniker mit dem Auge für feine Pässe und gefährliche Standards war der Spielmacher Karl-Heinz Bente eine der größten Figuren, die je in Freiburg Fußball gespielt haben. Bente war ein kompletter Fußballer, der in etlichen Bundesligateams ein Führungsspieler hätte sein können, bieb aber beim FFC in der zweiten Liga hängen."]

    Der 25. Januar 1984 ging als tragisches Datum in die über 100-jährige Geschichte des Offenburger FV ein. Am Mittwoch-Morgen dieses Wintertages wurde an der Autobahn A5 nahe der Anschlußstelle Nimburg aus dem angrenzenden Wald ein Auto-Wrack geborgen. Dietmar Deinert fuhr auf der Autobahn A5 von Emmendingen nach Freiburg. Bei Nimburg/Teningen sah er, wie ein dunkelgrüner Porsche 911 auf einen Abschleppwagen gehievt wurde. Der damalige Trainer des Freiburger FC stoppte, sah die Autonummer „FR-EH 750“ und war entsetzt. Das war das Autowrack seines Freundes Karl-Heinz „Kalla“ Bente. Autofahrer entdeckten gegen 08:00 Uhr eine pechschwarze Schleifspur quer über die Fahrbahn und fanden einen in zwei Teile zerschelltes Fahrzeug. Für den Unfall gab es keine Zeugen. Die Autobahnpolizei glaubt, Karl-Heinz Bente fuhr sehr schnell auf der Überholspur, geriet ins Schleudern und raste nach rechts in die Böschung. Der dunkelgrüne Porsche krachte gegen einen Baum und wurde in zwei Teile zerrissen.

    „Kalla“ Bente kam aus Offenburg, wo er am Abend zuvor noch das Training der Oberliga-Mannschaft des Offenburger FV geleitet hatte. Anschließend war er mit Spielausschußvorsitzenden Paul Leinz zum Essen: „Wir haben noch Pläne geschmiedet…“ Mit den letzten Schatten der Nacht war „Kalla“ Bente nach Freiburg aufgebrochen und vermutlich einem Sekundenschlaf zum Opfer gefallen.

    Schlimm traf es den Offenburger FV. Versteinerte Mienen und nicht verborgene Tränen am Abend bei der Spielersitzung für einen Mann, der es geschafft hatte, aus einem komplizierten Geflecht von fast untrainierbaren Stars wieder eine Mannschaft zu formen. Das Außergewöhnliche war es auch, daß „Kalla“ Bente reizte. So sprang er beim OFV gerade in dem Moment in die Bresche, als der „Karren am tiefsten im Dreck“ steckte. Und er schaffte das, woran niemand mehr so richtig glaubte. Er weckte in jedem einzelnen neue Kräfte, den Glauben an die eigene Stärke, verrückte Leistungsgrenzen und löste Fronten auf. Am 17. November 1983 übernahm der charismatische „Kalla“ Bente als Teamchef beim südbadischen Oberligisten. Nur zwei Trainingsabende hatte der neuen Trainer zur Verfügung, um die auf dem Tiefpunkt befindliche Mannschaft neu zu formieren. „Ihr dürft auch Fehler machen, aber die Disziplin und taktische Marschrichtung müßt ihr einhalten“, gibt „Kalla“ Bente seiner Truppe mit auf den Rasen. Am 19. November 1983 erleben 1.000 Besucher im Karl-Heitz-Stadion einen 2:0-Sieg des OFV gegen die Amateure des Karlsruher SC. „Kalla“ Bentes anschließende Ausbeute: Vier Siege aus fünf Spielen und Spielleiter Paul Leinz resümierte: „Er ging in seiner Aufgabe auf.“ Kurz vor seinem Tod kamen in den Testspielen der Winterpause auch spektakuläre Ergebnisse zustande: ein 1:1 gegen die Bayern aus München und ein 5:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern mit Andreas Brehme, Karl-Heinz Briegel und Thomas Allofs. Dann übernahm Alfred Metzler das Erbe von „Kalla“ Bente und wurde „Deutscher Fußball-Amateurmeister“ im Jahre 1984 durch ein 4:1 im denkwürdigen Finale gegen Eintracht Hamm.

    Alfred Metzler erinnerte sich mit diesen Worten an „Kalla“ Bente: „Als Fußballer genial, als Trainer auch ohne Lizenz fähiger als alle, die ich erlebt habe. Seine Ausstrahlung war sein größtes Plus. Die Trainingsgestaltung war einfach, zum Teil sogar ohne methodischen Aufbau. Das spielte keine Rolle. Hätte er uns damals die Flutlichtmasten hochklettern lassen, wir hätten´s getan.“

    (Copyright 2019 - Sven Steppat)Update: 02. März 2019

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