SBFV klärt Fragen zur Trainingsaufnahme

So groß die Freude bei einigen Vereinen über die Lockerungen der Corona-Verordnung in Baden-Württemberg war, spätestens nach der Online-Info-Veranstaltung des SBFV ist klar, dass die Lockerungen immer inzidenzabhängig sind…

So groß die Freude bei einigen Vereinen über die Lockerungen der Corona-Verordnung in Baden-Württemberg war, spätestens nach der Online-Info-Veranstaltung des Südbadischen Fußballverbands am 11. März sollte jedem Verantwortlichen klar sein, dass die Lockerungen immer inzidenzabhängig sind. Liegt dieser in einem Landkreis (unter) < 100, dürfen Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren in Gruppen bis 20 Personen plus ihre Trainer trainieren.

Für Erwachsene gelten strengere Regeln: Damit sie in Zehnergruppen auf den Platz dürfen, muss der Inzidenzwert fünf Tage in Folge (unter) < 50 liegen. Bleibt er drei Tage in Folge auf (über) > 50, muss das Training wieder gestoppt werden. SBFV-Pressesprecher Thorsten Kratzner (stellvertretender SBFV-Geschäftsführer) wies darauf hin, dass die endgültige Entscheidung "bei den Kommunen liegt und diese auch strengere Auflagen bestimmen können".

7-Tage-Inzidenz (unter) < 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (stabil, 5 Tage in Folge):
• Sportausübung (kontaktarm) im Freien mit bis zu 10 Personen möglich.
• Kontaktarmer Gruppensport im Freien mit bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre ist erlaubt.
• Steigt die 7-Tage-Inzidenz an 3 Tagen in Folge wieder über 50, gelten die Gruppengrößen wie oben beschrieben (maximal 5 Personen aus 2 Haushalten).

In allen Fällen sind zwingend die jeweiligen Regelungen der lokalen Behörden (Landkreise, Kommunen) zu beachten

Nach derzeitigem Kenntnisstand und in Rücksprache mit dem Kultusministerium, ist Fußball als kontaktarme Sportart anzusehen. Das bedeutet, dass im Rahmen der o.g. Möglichkeiten ein fußballtypisches Training stattfinden kann. Dennoch ist auf und neben dem Platz, wo immer möglich (Unterbrechungen, Anstehen, etc.) auf den Mindestabstand bzw. die geltenden Hygieneregeln zu achten. Darüber hinaus ist auf alle Übungsformen mit längerem, engem Kontakt (z.B. Eins gegen Eins-Situationen, Standards, etc.) zu verzichten. Für den Übungs- und Trainingsbetrieb ist generell ein Hygienekonzept mit Datenerhebung zur möglichen Kontaktnachverfolgung erforderlich.

(Auszug: SBFV, Bild: P. Heck)