Sechs Spiele in 21 Tagen

In der Verbandsliga Südbaden startet der Offenburger FV nach seiner Corona-Pause am Samstag gegen Donaueschingen in ein Mammutprogramm bis zum Saisonende…

Sechs Spiele in 21 Tagen: So lautet der steinige Weg für den Fußball-Verbandsligisten Offenburger FV bis zu einer möglichen Meisterschaft. Während sich sieben Spieler und auch Trainer Benjamin Pfahler in den letzten beiden Wochen in Corona-Quarantäne begeben mussten und die Spiele gegen den SV Endingen und den FC Radolfzell deshalb verlegt wurden, gab es zumindest eine gute Nachricht für den OFV: Die Konkurrenten haben gepatzt. Der FC Denzlingen holte aus den letzten beiden Spielen nur einen Punkt, und der FC Waldkirch, der zuvor eine starke Serie hinlegte, spielte am Mittwoch nur 2:2 gegen die DJK Donaueschingen.

Dennoch weiß OFV-Trainer Pfahler, dass da noch ganz viel Arbeit auf sein Team und ihn wartet: „Die Englischen Wochen sind auf keinen Fall ein Vorteil für uns. In der wichtigsten Phase der Saison haben wir jetzt auch noch mit den Corona-Nachwirkungen zu kämpfen. Trotzdem gehen wir positiv in diese Spiele rein und freuen uns einfach, dass wir wieder spielen dürfen.“ Die betroffenen Spieler mussten sich am Mittwoch noch sportmedizinischen Untersuchungen in Freiburg unterziehen, damit die Trainer die Leistungsfähigkeit abschließend bewerten können. „Es gibt Spieler, da gibt es noch Nachwirkungen, gerade was die hohen Pulsbereiche angeht. Bei ihnen kann die Belastungsgrenze noch nicht ausgereizt werden. Gleichzeitig gibt es aber auch Spieler, die gar nichts mehr spüren und auch kaum Symptome hatten“, sagt Pfahler.

Neben den Corona-Erkrankten, von denen ein Spieler Mitte dieser Woche noch immer positive Tests produzierte, gibt es vor dem Heimspiel gegen die DJK Donaueschingen auch noch Verletzte im OFV-Kader: Markus Feger (Probleme mit der Achillessehne) und Naim Jaaouf (gebrochenes Nasenbein) fallen höchstwahrscheinlich aus. Noah Hirt und Dimitrios Tsolakis könnten mit muskulären Problemen dagegen immerhin im Kader stehen.

Über den kommenden Gegner Donaueschingen sagt Pfahler: „Sie haben eine sehr gute Rückrunde gespielt, insbesondere nach dem Trainerwechsel viele Punkte geholt und im Pokal für Furore gesorgt. Sie kommen über eine gute Kompaktheit, spielen schnörkellos und sind gut besetzt.

(Auszug: Mittelbadische Presse, Bild: I. Rothe)