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Ernst Hollstein – Kopfballstarker Blondschopf

  • Ernst Hollstein
Bereits in früher Kindheit begann Ernst Hollstein mit dem Fußball spielen. Seine Spielweise wird als elegant, geschmeidig und souverän beschrieben. Seine Mittel waren Gewandtheit, ausgezeichnete Technik und ein glänzendes Kopfballspiel…

Ernst Hollstein (es existiert auch die Schreibweise „Holstein“) wurde am 09. Dezember 1886 in Karlsruhe geboren. Bereits in früher Kindheit begann „Holler“, wie er damals gerufen wurde, mit dem Fußball spielen. Von der Jugend des FC Phönix kommend, wechselte der begabte Spieler in die Juniorenmannschaft und darauf in die erste Mannschaft des „großen“ Karlsruher FV. Er spielte zumeist auf der Position des linken Verteidigers. Seine Spielweise wird als elegant, geschmeidig und souverän beschrieben. Er war kein Abwehrspieler der mit Kraft und Wucht die gegnerischen Stürmer bekämpfte. Seine Mittel waren Gewandtheit, ausgezeichnete Technik und ein glänzendes Kopfballspiel. Blindes Wegschlagen des Balles waren ihm fremd. Sein Passspiel aus der Abwehr glich dem eines spielstarken Außenläufer oder Halbstürmer.

[Im Spielerlexikon „Geschichte und Gegenwart“ (Kirn/Natan) wird festgehalten: Ernst Hollstein war einer der größten Verteidiger, die je über ein Feld zogen. Spielte links wie rechts, zog aber die linke Position vor. Der mittelgroße Spieler gehörte zu der Elite des Karlsruher FV des grandiosen „Fußball-Geschwaders“, das seine Mannschaft zwischen 1909 und 1912 darstellte. Mit Friedrich „Fritz“ Gutsch bildete er ein perfektes Verteidiger-Paar. Sein intuitives Stellungsspiel wird als „Gedankenlesen“ bezeichnet.]

Von 1910 bis 1912 zog Ernst Hollstein dreimal in das Halbfinale um die deutsche Fußballmeisterschaft ein. Er wurde im Jahre 1910 mit dem Karlsruher FV Deutscher Meister, 1912 Vizemeister und verlor 1911 erst im Halbfinale gegen den VfB Leipzig. Den Kronprinzenpokal gewann er mit der Südauswahl 1912.

Sein erstes Länderspiel für den DFB bestritt er am 24. April 1910 in Arnheim. Die 2:4-Niederlage gegen Holland erlebte er als linker Verteidiger. Seinen fünften Einsatz in der Nationalmannschaft hatte Hollstein am 29. Juni 1912 im Spiel gegen Österreich, in der Vorrunde des Olympia-Turnieres in Stockholm. Er spielte wieder auf der linken Verteidigerposition. Die 1:5-Niederlage lässt sich nicht Hollsteins Verteidigung, sondern vielmehr dem Umstand zuschreiben, dass für den Torhüter Albert Weber nach erlittener Gehirnerschütterung der Mittelstürmer Willi Worpitzky den Platz im Tor übernahm. Mit dem Einsatz am 03. Juli 1912 beim Trostrundenspiel der Olympischen Spiele gegen Ungarn beendete er mit 26 Jahren – als sechsmaliger Nationalspieler – seine internationale Laufbahn. Es wurde lebhaft bedauert, dass Ernst Hollstein sich bereits im Jahre 1913 vom aktiven Sport zurückzog, um sich verstärkt seinem Studium widmen zu können.

Im Jahre 1918 wurde Ernst Hollstein zum Gewerbelehrer ernannt und trainierte die fußballbegeisterten jungen Leute aus der hiesigen Schülervereinigung der Oberrealschule in Offenburg, welche seit 1912 bestand. Sie genossen unter seiner Leitung eine erstklassige Fußballausbildung und wurden mit Fußballweisheit und technischem Können ausgestattet. Der Kriegsausbruch im Jahre 1914 verhinderte zunächst jeglichen Sportbetrieb beim Offenburger FV. Da die meisten Spieler der ersten Mannschaft ins Feld gezogen waren, bildete die zweite Mannschaft, die aus jungen und sehr talentierten Spielern bestand, die künftige erste Vertretung. Es waren meist Spieler aus der Schülervereinigung der Oberrealschule. Später wirkte Ernst Hollstein als Studienrat in Offenburg an der Gewerbeschule und wohnte an der früheren Schillerwiese, direkt in der Nähe der damaligen Oberrealschule (Schiller-Gymnasium). In den Spielzeiten 1920/21 bis 1922/23 und 1926/27 bis 1927/28 war er auch als Trainer des Offenburger FV in der Ligaklasse (damals zweithöchste Spielklasse) tätig.

[Die illustrierte Sportzeitung „Fußball“ schrieb am 28. Dezember 1920: „Die Erfolge sind in erster Linie dem Internationalen Ernst Hollstein zu verdanken, welcher in dankenswerter Weise die Mannschaft trainiert“.]

Am 09. August 1950 starb Ernst Hollstein in Karlsruhe.

[Quellen: Wikipedia, KFV-Archiv, Sven Steppat]

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