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Heinz Trenkel – Profi der leisen Sorte

Heinz Trenkel – als besonders beliebter „Praktiker“ bekannt – gehörte zweifelsohne zu den „Profis von der leisen Sorte“. Als einer der qualifiziertesten Fußball-Lehrer im deutschen Amateurfußball profitierte vor allem der Offenburger FV von seinem fußballerischen Können und Fachwissen…

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges kam der am 01. Februar 1919 in Dessau geborene Heinz Trenkel über die Stationen Wittenberg und Turn- und Sportbewegung Piesteritz zum LSV Kochstedt (Stadtteil von Dessau). Ende des Jahres 1939 verließ der vielseitig begabte Fußballer den Verein und schloß sich dem mitteldeutschen Gauligisten SV Dessau 05 an. Die Dessauer spielten bis dahin bereits sehr erfolgreich in der höchsten deutschen Fußballklasse und erzielten drei Meistertitel in Folge (1937/1938/1939). In den folgenden Jahren wurde Dessau zweimal Vize-Meister. Mit den Schwarz-Weißen vom Stadion Schillerpark gewann Heinz Trenkel im Jahre 1942 die Meisterschaft im Gau Mitte und drang bis in das Viertelfinale um den Tschammer-Pokal vor. Auch in den beiden Folgejahre errang der SV Dessau 05 die Meisterschaft im Gau. In einer Rangliste des deutschen Fußballs in der „Fußballwoche“ wurde Heinz Trenkel Anfang des Jahres 1943 auf der Position des Halbrechten auf dem „achten Rang“ geführt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Heinz Trenkel zunächst noch in der sowjetischen Besatzungszone beim neugegründeten Nachfolgeverein Blau-Weiß Dessau. Beim Nord-Oberligisten Hamburger SV debütierte der Fußballer aus Mitteldeutschland am 30. November 1947 beim 2:0-Erfolg vor 35.000 Zuschauern gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli und wurde mit dem HSV am Ende der Saison Norddeutscher Meister. Dieser Titel gelang dem Rechtsaußen auch in den beiden Folgejahren. Nach 65 Oberligaeinsätzen (12 Tore) für die Hamburger führte sein Weg in den Südwesten Deutschlands. Zur Saison 1950/51 unterschrieb der nun inzwischen 31-jährige einen Vertrag beim Karlsruher Stadtteilverein VfB Mühlburg für die Oberliga Süd. Das war auch seine letzte Station als aktiver Spieler. Mit 34 Jahren beendete der mehrmalige Meisterschaftsgewinner am 26. April 1953 seine langjährige und sehr erfolgreiche Spielerlaufbahn.

Heinz Trenkel hatte im Jahre 1952 erfolgreich die Ausbildung zum Fußball-Lehrer absolviert und übernahm nach dem Ende seiner fußballerischen Laufbahn das Traineramt beim Karlsruher Stadtteilverein ASV Durlach. Als im zweiten Jahr der Verlauf der Hinrunde sich deutlich negativ gestaltete, trennten sich Heinz Trenkel und der ASV Durlach noch vor Beginn der Rückrunde. Es folgte eine kurze Zwischenstation bei den Amateuren des Karlsruher SC.

Nach langwierigen Verhandlungen und unter Mitwirkung von Oberbürgermeister Karl Heitz konnte der Offenburger FV den begabten Fußball-Lehrer als Nachfolger für den scheidenden Erfolgstrainer Fritz Kläger gewinnen. Zur Saison 1955/56 wurde der ehemalige Vertragsspieler beim südbadischen Amateurligisten als neuer Trainer vorgestellt. Heinz Trenkel trat seine berufliche Stellung bei der Stadtverwaltung Offenburg an. Nach zwei Vize-Meistertiteln in Folge gewann der OFV im Jahre 1958 seine vierte südbadische Meisterschaft und zog in die Aufstiegsrunde zur 2. Liga Süd ein. Der Aufstieg glückte aber gegen die Konkurrenten nicht. Mit den Rot-Weißen von der Badstraße wiederholte Heinz Trenkel in den Jahren 1960 und 1961 den Gewinn der Meisterschaft in Südbaden, scheiterte aber wiederum in den Aufstiegsrunden.

Nach neunjähriger Tätigkeit trat der qualifiziere Fußball-Lehrer im Sommer 1964 von seinem Amt zurück. Aus dem Lager der 1. Amateurliga Südbaden gab es mehrere Angebote. Heinz Trenkel blieb aber dem Verein treu und übernahm die Trainingsleitung der Jugendabteilung. Doch zwei Jahren später stand der alte und neue Trainer wieder an der Seitenlinie und leitete gemeinsam mit Hans „Hansi“ Müller das Training der 1. Mannschaft. Im 60. Vereinsjubiläumsjahr bereitete der ehemalige Vertragsspieler dem Offenburger FV mit dem Gewinn der siebenten südbadischen Meisterschaft und dem Pokalsieg gegen den SC Freiburg (2:0) ein besonderes Geburtstagsgeschenk.

Als Anerkennung für seine hervorragenden Verdienste für den Verein und seinen unermüdlichen Einsatz dankte der Offenburger FV zu Weihnachten 1964 mit der goldenen Ehrennadel. Am 04. August 1986 verstarb Heinz Trenkel im Alter von nur 67 Jahren.

Erfolge als Trainer beim Offenburger FV
• 1956 – Vize-Meister (Entscheidungsspiel: OFV – FC Konstanz 0:3)
• 1957 – Vize-Meister
• 1958 – Südbadischer Meister
• 1960 – Südbadischer Meister (Aufstiegsspiele zur 2. Liga Süd)
• 1961 – Südbadischer Meister (Aufstiegsspiele zur 2. Liga Süd), Südbadischer Pokalsieger
• 1963 – Vize-Meister
• 1967 – Südbadischer Meister (Aufstiegsspiele zur Regionalliga Süd), Südbadischer Pokalsieger
• 1968 – Vize-Meister

(Copyright 2019 - Sven Steppat)

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Über den Offenburger FV

Bereits seit 1907 wird beim Offenburger FV organisiert Fußball gespielt. Seitdem kann unser Verein auf eine beachtliche Erfolgsgeschichte zurückschauen. Uns verbindet alte Tradition und moderner Fußball. Zu den größten Erfolgen zählen mehrere südbadische Meisterschaften und Pokalsiege, Teilnahmen an den Aufstiegsspielen zur 2. Liga Süd, am DFB-Pokal und der Gewinn der Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft im Jahre 1984.

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