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Sprung ins Profigeschäft war möglich

OFV-Trainer Benjamin Pfahler hat mit seinen 36 Jahren schon eine Menge im Fußball erlebt. In Hoffenheim unter Coach Hansi Flick und in Venezuela war er einst auf dem Sprung zum Profi…

Eigentlich wollte sich Trainer Benjamin Pfahler am Samstag mit seinem Offenburger FV gegen den SC Pfullendorf im Topspiel der Verbandsliga Südbaden um die Tabellenführung duellieren, doch zunächst machte ihm am Dienstagabend ein positiver Corona-Test in seiner Mannschaft einen Strich durch die Rechnung, dann stellte der Südbadische Fußballverband am Donnerstag den Spielbetrieb pandemiebedingt mit sofortiger Wirkung ein. „Das ist ein ganz heikles Thema. Die Gesellschaft geht mit wenigen Ausnahmen verantwortungsvoll mit der Situation um. Auch beim OFV sind wir bislang ganz gut durch die Corona-Zeit gekommen. Daher hätten wir den Spielbetrieb gerne fortgesetzt“, stellt der Lehrer am Montessori-Zentrum in Offenburg-Albersbösch die Verhältnismäßigkeit infrage.

Die Unterbrechung kommt für den OFV denkbar ungelegen, denn der Nachfolger von Florian Kneuker, der im Sommer vom SV Endingen an die Badstraße wechselte, hat die Mannschaft mit zuletzt vier Siegen in Serie und begeisterndem Offensivfußball – der OFV hat wettbewerbsübergreifend in zwölf Pflichtspielen 44 Tore erzielt – in die Spitzengruppe der Verbandsliga geführt. „Wir sind auf einem guten Weg, haben aber noch viel Luft nach oben“, ist sich Pfahler sicher, der selbst nie tiefer als Oberliga gespielt hatte. Einst stand der Offensivspieler, der mit seinen 36 Jahren – auch dank des Fußballs – schon ganz schön herumkam in der Welt, sogar auf dem Sprung ins Profigeschäft.

Aufgewachsen in Schallstadt bei Freiburg, wo er heute wieder mit seiner spanischen Partnerin und dem zweijährigen Sohn wohnt, wurde in dem jungen „Beni“ früh die Begeisterung fürs runde Leder entfacht. Von seinem Heimatverein FC Wolfenweiler-Schallstadt kam er über den Freiburger FC im C-Jugendalter zum SC Freiburg. „Ich wurde als A-Jugendlicher bereits bei den Amateuren eingesetzt und durfte mit ins Trainingslager nach Portugal. Unter Volker Finke habe ich für mich aber keine Zukunft beim SC gesehen“, schildert Pfahler, der über die Zwischenstation Bahlinger SC als 20-Jähriger zum damaligen Drittligisten TSG Hoffenheim kam: „Das war mein erster Versuch, mich im Profifußball zu etablieren. Doch in Hoffenheim lief es für mich insgesamt sehr unglücklich“, erinnert sich Pfahler. So wollte der heutige Bayern-Coach Hansi Flick Pfahler zunächst an dessen erstem Tag im Kraichgau vor einem Straftraining bewahren, das er seinen Profis nach einer deftigen Niederlage aufbrummte. Zwei Knieverletzungen und ein Autounfall warfen Pfahler weiter zurück, sodass er für den Rest der Saison größtenteils Team II in der 4. Liga angehörte. „Als es im letzten Saisonspiel um einen neuen Vertrag ging, zog ich mir einen Muskelfaserriss zu“, so Pfahler, der von einer „enorm schwierigen Zeit in dieser Ellenbogengesellschaft“ spricht.

So kehrte er zurück in den Breisgau, an der Uni Freiburg begann Pfahler sein Lehramtsstudium mit den Fächern Spanisch und Sport, fußballerisch ging es für ihn beim Bahlinger SC und kurzzeitig beim FC Emmendingen weiter. Im Rahmen seines Studiums verschlug es Pfahler 2009 an eine Sprachschule ins andalusische Velez-Malaga, wo er seine heutige Partnerin kennenlernte. Sportlich profitierte er enorm von seinen Erfahrungen beim Viertligisten CD Bario. „Da konnte ich unglaublich viel mitnehmen.“

Doch plötzlich ging die Tür in den Profifußball noch einmal auf. „Ein südamerikanischer Scout hat mich zu einer Trainingswoche beim venezolanischen Rekordmeister nach Caracas eingeladen. Danach hatte ich ein Angebot auf dem Tisch. Allerdings hatte ich dort eine gefährliche Begegnung mit der Militärpolizei und wurde auch von einzelnen Mitspielern hart angegangen. Das war mir zu heiß, ich hatte ein ungutes Gefühl“, begründet Pfahler, warum er nach Freiburg zurückkehrte. Sportlich war er dann sieben weitere Jahre beim Bahlinger SC so glücklich, dass er mit 24 ein Angebot des SV Sandhausen ablehnte und 2014 beim FC Waldkirch als Spielertrainer seine aktive Laufbahn ausklingen ließ.

„Ich habe den besonderen Weg gewählt und meine Verhandlungen stets selbst geführt. Auch wenn ich mit einem Spielerberater sicher im Profifußball gelandet wäre, stehe ich hinter all meinen Entscheidungen. Mir hat vielleicht auch ein bisschen was gefehlt“, gibt Pfahler zu, der mit der Studenten-Nationalmannschaft Länderspiele in der Ukraine, Brasilien und Kolumbien bestritten hat und mit 30 ins Trainergeschäft eingestiegen ist.

„Ich habe schon mit 23 in einer Fußballschule mitgearbeitet“, so der B-Lizenz-Inhaber, der vier Jahre als Chef den FC Waldkirch und zwei Saisons den SV Endingen coachte, bevor er über den ehemaligen Weggefährten Sascha Reiß mit dem OFV in Kontakt kam. „Die Arbeit beim OFV mit der tollen Philosophie, auf die eigene Jugend zu setzen, und der gesunden Mischung im Team aus Talenten und Routiniers macht mir Spaß“, schließt Pfahler trotz der 50 Minuten Anfahrtsweg ein längeres Engagement beim Traditionsverein nicht aus: „Ich plane als Trainer nie kurzfristig.“ Auch wenn die aktuelle Corona-Situation langfristige Pläne schwierig macht.

(Auszug: Mittelbadische Presse, Bild: P. Heck)

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