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Lorenz „Lora“ Huber - Kopfballstarker Verteidiger

Lorenz „Lora“ Huber galt als athletischer und kopfballstarker Verteidiger und war für seine weiten Pässe bekannt. Seine fußballerische Karriere startete er beim Offenburger FV…

Der am 24. Februar 1906 in Offenburg geborenen Lorenz „Lora“ Huber galt als athletischer und kopfballstarker Verteidiger und war für seine weiten Pässe bekannt. Seine fußballerische Karriere startete er beim Offenburger FV und wurde im Jahre 1925 unter Trainer Fritz Kläger Kreisliga-Meister Südbaden. In den sich anschließenden Aufstiegsspielen zur Bezirksliga Württemberg/Baden gegen den Karlsruher FV, FC Birkenfeld, SpVgg. Cannstadt, SpVgg. Feuerbach und FC 08 Villingen wechselte "Lora" Huber von Offenburg zum direkten Mitkonkurrenten Karlsruher FV, was in Offenburg dem 19-jährigen Defensivmann sehr übelgenommen wurde. Während die Karlsruher souverän Erster in der Aufstiegsrunde wurden, landete der Offenburger FV abgeschlagen auf dem letzten (6.) Platz.

Eine Meniskusverletzung zwang den damals 21-jährigen zu einer längeren Spielpause und warf ihn weit zurück, so dass eine in Aussicht gestellt Länderspielkarriere letztlich nicht zustande kam. Lediglich zu einem Einsatz in der Nationalmannschaft kam es im Oktober 1932 in Budapest gegen Ungarn (1:2) unter Reichstrainer Professor Otto Nerz (1926-1936).

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte der gelernte Kaufmann "Lora" Huber nicht zu seinem Heimatverein nach Offenburg zurück und blieb in Karlsruhe. Dort starb er am 06. Oktober 1989 im Alter von 83 Jahren.

(Copyright 2019 - Sven Steppat)