Schon wieder Villingen

Der noch ungeschlagene Tabellenführer der Verbandsliga Südbaden Offenburger FV hat bei der Auslosung für das Achtelfinale im SBFV-Rothaus-Pokal ein "Hammerlos" erwischt. Das Team von der Badstraße muss beim Oberliga-Vizemeister FC 08 Villingen antreten…

Schon wieder Villingen: „Das ist natürlich ein extrem hartes Los wenn man sieht, was sonst noch im Topf war“, ärgerte sich OFV-Coach Florian Kneuker über die Auslosung. Die Ziehung wurde von SBFV-Präsident Thomas Schmidt gemeinsam mit dem Geschäftsführer Siegbert Lipps in der Verbandsgeschäftsstelle des SBFV durchgeführt.

Der Offenburger Trainer hat sich gegen einen Gegner von diesem Kaliber zumindest ein Heimspiel gewünscht. In der letzten Saison musste der OFV im Viertelfinale ebenfalls nach Villingen und verlor 1:3. „Für uns ist das natürlich eine riesige Herausforderung. Und der Wunschgegner von Villingen waren wir sicher auch nicht“, realitivierte Kneuker. Terminiert ist die Begegnung vorläufig für den 03. Oktober um 15:30 Uhr Anstoßzeit.

Faszination Pokal: David besiegt Goliath. Verlängerung, Elfmeterschießen, selten liegen Jubel und Trauer so dicht beieinander wie im Pokalwettbewerb. Und nicht nur im DFB-Pokal, auch auf Landesebene begeistern packende Duelle jedes Jahr wieder die kleinen und großen Klubs. Die Teilnahme am Pokalwettbewerb ist für die Vereine der Regional- und Oberliga-, die Vereine der Verbands- und Landesliga, sowie für die Vereine der Bezirkshalbfinale Pflicht. Die Teilnahme einer zweiten Mannschaft eines Vereins ist nicht erlaubt. Der Pokalwettbewerb wird mit 64 Mannschaften gespielt.

Seit der Saison 2007/08 wird der Verbandspokal der Herren von der Badischen Staatsbrauerei Rothaus als Titelsponsor unterstützt. In der Rangliste der Pokalsieger liegt der FC 08 Villingen mit 8 Siegen vor dem ➠ Offenburger FV, SC Pfullendorf und FC Rastatt 04 (je 5 Siege). (Quelle/Bild: SBFV)

Teilnehmer und Modus: Insgesamt sind 64 Mannschaften zur Teilnahme an der 1. Runde berechtigt. Gesetzt sind dabei die südbadischen Vereine aus der Dritten Liga, die nicht für den DFB-Pokal startberechtigt sind (Platz 6 oder schlechter), der Regionalliga, der Oberliga und den Plätzen 1-8 aus den drei Landesligen. Hinzu kommen sechs Bezirkspokalsieger. Ebenfalls gesetzt sind dann so viele Verbandsligisten, bis die Anzahl von 43 erreicht wurde. Die restlichen 21 Startplätze werden in einer Qualifikationsrunde ausgespielt. An dieser nehmen die übrigen Vereine aus der Verbandsliga, die Plätze 9-13 aus den Landesligen und alle Halbfinalisten der Bezirkspokale teil.

Es werden eine Qualifikations- und fünf Hauptrunden im K.-O.-System ausgespielt. Die jeweiligen Paarungen werden im Losverfahren ermittelt, wobei unterklassige Mannschaften am ersten Spieltag so wie Bezirksmannschaften gegenüber überbezirklichen Mannschaften immer Heimrecht haben. Der unterlegene Verein scheidet aus. Ist ein Spiel nach Beendigung der regulären Spielzeit unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 2 x 15 Minuten. Ergibt sich auch nach der Verlängerung keine Entscheidung, kommt der klassentiefere Verein in die nächste Runde. Bei Mannschaften aus der gleichen Spielklasse findet ein Elfmeterschießen statt. Bei unentschiedenem Ausgang des Endspieles nach Verlängerung wird dies in jedem Fall durch Elfmeterschießen entschieden. In Abwandlung zu den sonst üblichen drei Auswechslungen lässt die Spielordnung des Südbadischen Fußballverbands in Pokalspielen insgesamt fünf Auswechslungen pro Mannschaft zu.

Die Endspiele finden an wechselnden, neutralen Spielorten statt. Der Sieger des Wettbewerbs qualifiziert sich für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals der darauf folgenden Saison. (Quelle: Wikipedia)