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Fußball zum Verlieben!... – Eine Delikatesse für Jedermann!

Im Herbst 1976 beschließt der DFB über seine Regionalverbände, die Einführung einer einheitlichen Klasseneinteilung an der Spitze des Fußballs im gesamtem Amateurbereich. Im Regionalverband Baden-Württemberg soll es ab der Saison 1978/79 erstmals eine aus den Landesverbänden Württemberg und Baden (Südbaden) einheitliche Spielklasse kommen…

Der Offenburger FV befand sich nach zwei gewonnenen Meisterschaften – 1974 und 1975 – gerade in einer Phase der Konsolidierung und des Neuaufbaues, als im Herbst 1976 der Beschluß des DFB „wie ein Blitz“ einschlug. Über seine Regionalverbände stellte der Deutsche Fußballbund (DFB) die Weichen für eine einheitliche Klasseneinteilung an der Spitze des Amateurfußballes. Ab der Saison 1978/79 gab es erstmals im Regionalverband Baden-Württemberg eine, aus den Landesverbänden Württemberg (und Schwarzwald-Bodensee), Nordbaden und Südbaden, bestehende Amateur-Oberliga, als eine der dritthöchsten deutschen Fußballklassen unter der 2. Bundesliga. Der Südbadische Fußballverband hatte bereits entschieden, dass die ersten fünf Vereine aus der 1. Amateurliga Südbaden nach Abschluß der Saison 1977/78 in die Oberliga Baden-Württemberg aufsteigen werden.

Als einziger Verein aus dem Großkreis Ortenau hatte sich der Offenburger FV entschieden, dieses Vorhaben zu erreichen. Dem Verein ist die Qualifikation zur neuen Oberliga nicht nur Wunschdenken, sondern auch Verpflichtung gegenüber seiner Tradition und dem eigenen Publikum. Doch das kostet Geld – viel Geld sogar – das der OFV nicht allein aufbringen konnte. Im November 1976 wurde die „OFV-Aktion Amateur-Oberliga – Ich bin dabei!“ aus der Taufe gehoben.

Quasi "über die Hintertür“ erreichte der Offenburger FV die ➠ Oberliga Baden-Württemberg und am 29. Juli 1978 fiel der Startschuß in eine „Mammutrunde“ von 38 Punktspielen...

(Copyright 2019 - Sven Steppat)