OFV will wieder in die Spur kommen

Nach der überraschenden 0:2-Heimniederlage gegen den FSV Rot-Weiß Stegen trifft der Offenburger FV im Elztalstadion auf den nächsten Verbandsliga-Aufsteiger FC Waldkirch, der ebenfalls alles in die Waagschale werfen wird, um gegen den favorisierten Gast ebenfalls für eine Überraschung zu sorgen… „Die Enttäuschung war schon groß, ist aber inzwischen abgehakt“, gesteht Florian Kneuker. Dieses 0:2 zu Hause gegen Aufsteiger Stegen, diese erste Saisonniederlage also, sei „ein unerwarteter Dämpfer“ gewesen. Erstmals habe sein Team das Leistungsvermögen nicht abgerufen und die Vorgaben nicht umgesetzt. Zudem hätten die Gäste sehr kompakt die Räume eng gemacht, „und uns fehlten erstmals die nötigen Ideen“, bedauert Kneuker.

Was er beim FC Waldkirch sehen möchte, ist „eine positive Reaktion.“ Dazu zähle erhöhte Laufbereitschaft, auch weil beim anderen Aufsteiger im Grunde genommen „eine ähnlich harte Nuss zu knacken“ sei wie gegen Stegen. Und die Waldkircher, die Kneuker noch nicht live gesehen hat, hätten mit ihren 3:2-Siegen gegen Lahr und Denzlingen schon ihr Potenzial gezeigt. Ein Sieg an der Elz wäre auch insofern wünschenswert, um ins folgende Spitzenspiel gegen „die Übermannschaft des FFC“ nicht mit mehr als vier Punkten Rückstand zu gehen.

Personell muss Kneuker für den Rest der Vorrunde auf Jacob Harter (Schlüsselbeinbruch) verzichten und Valentin Siefermann hat sich im Training eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Fehlen werden ihm weiterhin die beiden Langzeitverletzten Sascha Ruf und Eimen Kelbi. (Quelle: Mittelbadische Presse, Bild: U. Marx)