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Karl-Heitz-Stadion als Konfliktpunkt

Das aus dem OFV-Gelände laut den Plänen der Bewerbung für die Landesgartenschau ein Sport-, Wasser- und Freizeitpark werden soll, schmeckt der "OFV-FanInitiative" nicht. Vor allem wegen einer möglichen Standortverlegung des Karl-Heitz-Stadions kam es zur hitzigen Diskussion in einer Bürgerinfo…

In einer kürzlichen Bürgerinfo stellten Baubürgermeister Oliver Martini und Grünplanerin Jutta Herrmann-Burkhart die Pläne für die Landesgartenschau-Bewerbung Offenburgs für 2034 vor. Als bisher geeignetste Fläche gilt bei der Stadt das Gelände des Offenburger Fußballvereins. Mit dem Vereinsvorstand habe nach Angaben von (Bau)-Bürgermeister Oliver Martini bereits erste Gespräche stattgefunden, was mit dem Karl-Heitz-Stadion an jener Stelle passieren soll. Ein Abriss des sanierungsbedürftigen Stadions und ein Neubau an einem anderen Standort sei möglich. Der Vorstand des OFV sieht das laut Martini als Chance für den Verein.

Das Thema Karl-Heitz-Stadion sorgte bei der Bürgerinfo jedoch für erhitzte Gemüter. Martin Mantwill von der „OFV-FanInitiative“, gekleidet im rot-weißem OFV-Trikot, meldete sich zu Wort: „Das Vermächtnis des OFV-Stadions würde zerstört, die Fans würden sich dagegen auflehnen. [Das Vermächtnis des OFV-Stadions lag an der „Stegermatt“ – Anm.d.R.].

Martini weist auf die Baufälligkeit des Stadions hin: „Auch wenn die Landesgartenschau nicht kommt, müssen wir überlegen, was mit dem Stadion passiert.“ Man solle in die Zukunft schauen und sich mit allen möglichen Perspektiven auseinandersetzen, riet Martini.

„Unser Herz hängt am Karl-Heitz-Stadion, das wirklich ein sehr schönes Stadion ist“, sagt OFV-Vorstand (Öffentlichkeitsarbeit) Jürgen Süss und fügt weiter hinzu: „Der Vorstand sieht allerdings das Angebot der Stadt Offenburg in Verbindung mit der Bewerbung für die Landesgartenschau 2034 als Chance für den OFV.“ „Der OFV will das Thema im Verein näher kommunizieren und besprechen“, so die Angaben vom kommissarischen Sport-Vorstand Jan Kahle. (Auszug & Lokale Quelle: Mittelbadische Presse, Bild: Verein)

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