Matthias Dautner im Kurz-Interview

Nach dem Bezirksliga-Abstieg 2014 zog der Offenburger FV sein Perspektivteam aus dem Spielbetrieb zurück. Nach vier Jahren ohne zweite Mannschaft schickt der "Traditionsverein von der Badstraße" wieder eine neue U23-Mannschaft ins Rennen…

Das Perspektivteam hat die Aufgabe, eine Verbindung zwischen der U19-Mannschaft und dem Verbandsliga-Team herzustellen. Der Fokus liegt dabei auf leistungsorientiertem Fußball. Der OFV möchte somit seine jungen Talente fußballerisch und persönlich weiterentwickeln und sie kontinuierlich an den Seniorenbereich heranführen. Trainiert wird das Perspektivteam vom ehemaligen OFV-Spieler Matthias Dautner. Schon in der Vergangenheit war Matthias Dautner ein Teil der OFV-Perspektivmannschaft. Nach sechs Jahren Abwesenheit (2012 bis 2014 TuS Durbach, 2014/15 FV Schutterwald, 2015 bis 2018 FV Ebersweier) schlägt der ehemalige Jugendspieler des OFV (1993 bis 2009) einen neuen Weg mit dem vielversprechenden OFV-Projekt „Perspektivteam“ ein.

Vor dem ersten Auftritt in der Kreisliga B gegen den ETSV Offenburg (Endstand: 12:0 – Anm. d. Red.) stellte sich Matthias Dautner den Fragen der Redaktion vom „OFV-Stadionmagazin“.

Matthias, wie bist Du mit der Vorbereitung zufrieden?
Ich bin mit der Saisonvorbereitung sehr zufrieden. Die meisten Jungs kamen schon mit einer guten Grundfitness ins Training, so dass wir darauf aufbauend sechs gute Wochen Vorbereitungszeit hatten. Der Stamm der Mannschaft findet sich immer besser zusammen und die Spieler aus der ersten Mannschaft und der U19 haben in den Spielen eine Top-Einstellung und Leistung an den Tag gelegt.

Wie schauen Deine Ziele aus? Ist der Aufstieg ein Thema?
Wir wollen attraktiven Fußball spielen, Spaß zusammen haben und der Mannschaft das OFV-Gen einimpfen. Am Ende der Runde soll der Aufstieg gefeiert werden. Es soll für jeden Spieler eine Freude sein im Perspektivteam zu spielen, egal ob er aus der U19 kommt, zum eigentlichen Stamm der ersten Mannschaft gehört oder zum Stamm des Perspektivteams.

Was hat Dich dazu bewegt, die Herausforderung beim OFV anzunehmen?
Für mich persönlich war die emotionale Verbindung zum OFV ausschlaggebend. Ich bin selbst damals mit vielen anderen Spielern den Weg mit dem Perspektivteam von der Kreisliga B bis zur Landesliga Südbaden gegangen. Dies waren, nachdem ich meine gesamte Jugendzeit beim OFV verbracht hatte, vier sehr emotionale Senioren-Jahre mit vier Aufstiegen und einem 5. Tabellenplatz am Ende in der Landesliga. Ich möchte dem Verein, bei dem sich momentan sehr vieles entwickelt, nur etwas zurückgeben.

Nächste Begegnung: 02. September 18 um 15:00 Uhr gegen FV AtaSpor Offenburg im Karl-Heitz-Stadion.

(Quelle und Auszug: OFV-Stadionmagazin, Bild: U. Marx)