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Zwischen Mühlbach und Kinzig gelegen

Das Jubiläumsjahr 1957 ist in der Geschichte des Offenburger FV besonders hervorzuheben. Auf dem Gewann „Untere Bannbösch“ entstand eine Sportanlage mit vier Spielfeldern, Umkleide-, Dusch- und Geschäftsräume sowie ein Rundpavillon für den Gastronomiebetrieb…

Auf diesem 62.000 Quadratmeter umfassenden Gelände auf der ehemaligen Schützenwiese entstand für einen Betrag von 515.000 Mark ein Hauptspielfeld mit einer Tribüne. Das Hauptspielfeld enthält 8.500 Stehplätze. Außer dem Hauptspielfeld wurden zwei Rasen-Übungsplätze mit je 110 m Länge x 65 m Breite und ein Hartplatz errichtet. In einem eingeschossigen Neubau entstanden mehrere Umkleide- und Massageräume, ein Schiedsrichterraum, zwei Geschäftszimmer, eine Werkstatt für den Platzwart, ein Heizraum und Abstellkeller. Im anschließenden Rundpavillon mit 60 Sitzplätze genießen die Gäste einen hervorragenden Blick auf das weite Stadionrund.

Am 16. Juni 1957 übergab Oberbürgermeister Karl Heitz die neue Sportanlage an den Offenburger FV. Mit dem Spiel gegen den Südoberligisten Karlsruher SC wurde das Hauptspielfeld seiner Bestimmung feierlich übergeben. Es war ein schönes Jubiläumsgeschenk, das die Stadt dem Offenburger FV als Pächter übergab. Die Vereinsgeschichte des Offenburger FV ist eng verwachsen mit dem Stegermatt-Sportplatz, auf der seit dem 26. Oktober 1913 viele Erfolge von den einzelnen Abteilungen errungen wurden. Die Mehrzahl der Spieler verbindet mit dieser Anlage zahlreiche Erinnerungen. Mit Wehmut nahmen die alten Vereinsmitglieder Abschied von ihrer sehr geliebten und traditionsreichen „Stegermatt“.

Bis zur Spielzeit 1960/61 investierte der Offenburger FV insgesamt 25.000 Mark an Eigenkapital, um alle Einrichtungen für die Gewährleistung des Spielbetriebs zu schaffen. Im Jubiläumsjahr 1967 ließ die Stadtverwaltung Offenburg sämtliche Umkleideräume instandsetzen und die Duschräume erneuern. Im Jahre 1981 fand die Umbenennung der von der Stadtverwaltung Offenburg neu hergerichteten Sportanlage „Untere Bannbösch“ in „Karl-Heitz-Stadion“ in einer festlichen Feierstunde unter Anwesenheit zahlreicher Prominenz statt. Viele seiner Höhepunkte gingen auf Grund der hervorragenden Leistungen seiner Mannschaften voraus.

Das Stadion erlebte im Jahre 1984 seinen absoluten Höhepunkt durch den Gewinn der Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft des Offenburger FV gegen SC Eintracht Hamm. Im Rahmen der umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten im Stadion wurde pünktlich zum ersten Heimspiel der Saison 2002/03 die Fertigstellung des Tribünenumbaus abgeschlossen.

Weitere und wissenswerte Informationen von der Entstehung auf dem Gewann – „Untere Bannbösch“ - bis zur Umbenennung in ➠ Karl-Heitz-Stadion erfahren Sie in einem weiteren Artikel.

(Bild: Sven Steppat)