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    Vor etwa mehr als 40 Jahren begann für den Offenburger FV eine neue Zeitrechnung mit dreizehn Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit in der Oberliga Baden-Württemberg – mit drei Vize-Meisterschaften und dem Gewinn der „Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft“ im Jahre 1984 – als historische Höhepunkte einer traditionsreichen Vergangenheit…


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  • Ticket-Service... "Die neuen Saison-Tickets" sind da


    Pünktlich zum Saisonstart bietet der Offenburger FV auch dieses Jahr wieder Saison-Tickets im Vorverkauf an. Somit läuft ab sofort der freie Dauerkartenverkauf für die Saison 2018/19...


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  • Mehr als... "100 Jahre Fußball" beim Offenburger FV


    Es ist ein bedeutungsvolles Ereignis, wenn ein Sportverein auf ein jahrelanges Bestehen zurückblicken kann. In Jahrzehnten spiegelt sich in der Geschichte einer Gemeinschaft wieder, die sich klein zusammenfand, erweiterte und immer wieder erneuerte - in kameradschaftlicher Zusammenarbeit zur Pflege und zur Förderung des Fußballsports...


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  • Verbandsliga Südbaden... "Der neue Spielplan"


    Pünktlich zum Saisonstart bietet der Offenburger FV auch dieses Jahr wieder Saison-Tickets im Vorverkauf an. Somit läuft ab sofort der freie Dauerkartenverkauf für die Saison 2018/19...


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Egon Kahles - Der Vereinsgründer

  • Egon Kahles
  • Egon Kahles
Egon Kahles gehörte zu jener alten Garde, die mit viel Idealismus und Tatkraft viele Stunden ihres Lebens dem Fußballsport geopfert haben. Mit ihm neigte sich die Ära jener Männer der ersten Stunde, die damals im Deutschen Kaiserreich unter schwierigsten Bedingungen dem Fußballsport zu seiner heutigen Popularität verhalfen…

Geboren wurde Egon Kahles am 03. Januar 1890 in Villingen im Schwarzwald als Sohn des Geldbriefträgers Wendelin Kahles. Noch im Kindesalter kam er nach Offenburg, wohnte in der Erzbergstraße Nr. 15 (61, später in der Friedrichstraße Nr. 20) und besuchte die Volks- und Oberrealschule. Mit 17 Jahren war Egon Kahles mit einem kleinen Häuflein begeisterter Anhänger dafür verantwortlich, daß am 20. Juli 1907 im Braustüble der Brauerei Wilhelm Hund in der Zeller Straße Nr. 13 der FC 1907 Offenburg aus der Taufe gehoben wurde. Es war kein leichter Beginn für die acht anderen Mitbegründer: H.(ans-Georg) Furtwängler, Emil Gehringer, Alfred Gutmann, Emil Sutor, Franz und Fritz Vogt, Julius und Friedrich Schneggenburger. Beim hiesigen Badischen Infanterie-Regiment 170 diente er als Einjähriger im Jahre 1911. Seinen damaligen Kameraden war er immer treu geblieben. Den Lebensbund schloss Egon Kahles am 14. Oktober 1913 mit Anna Nopper. Aus dieser Ehe kamen zwei Söhne, Otmar Kahles wurde Vereinsarzt beim OFV, und eine Tochter.

Mit großem Geschick leitete Egon Kahles vor dem Zweiten Weltkrieg das Vereinsgeschehen beim späteren Offenburger FV. In den Jahren von 1919 bis 1922 stand er als 2. Vorsitzender (1920 zusätzlich als Rechner), 1927 und 1928 als 1. Vorsitzender vor. Neben seiner jahrzehntelangen und intensiven Vereinstätigkeit beim Offenburger FV nahm auch bald der Süddeutschen Fußball- und Leichtathletikverband sein Wissen und Können in Anspruch, dem er ab 1921 zunächst als Strafsachenbeisitzer des nördlichen Schwarzwaldgaues angehörte. In den Jahren von 1924 bis 1927 war er Vorsitzender des Gaues, bevor er dann zum Vorsitzenden des Kreises Südbaden gewählt wurde.

Sein Berufsleben begann Ergon Kahles als Beamter bei der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahn (BadStB) als Eisenbahngehilfenanwärter. Die erste Beförderung zum Assistenten erfolgte im Jahre 1910 nach erfolgter Fachprüfung erster Klasse. Als im April 1920 mit der Verstaatlichung der deutschen Ländereisenbahnen in der Weimarer Republik in den Deutschen Reichseisenbahnen (und 1924 in das selbstständige Staatsunternehmen Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft überführt) übernommen wurde, übertrug man dem fachkundigen und pflichtbewußten Beamten das Amt des Geschäftsführers der Lohnbuchhaltung im Ausbesserungswerk in der „Stadt der Eisenbahner“. Dies setzte eine geduldige Bewährungsprobe voraus. Mit der Besetzung der Stadt Offenburg durch die Franzosen (04. Februar 1923 bis 18. August 1924) erwuchsen ihm als Verantwortlichem ganz gefährliche Aufgaben. Man versuchte durch Ausweichen nach Gengenbach und später nach Hausach die Lohnfortzahlung durch Bündeln von Inflationsgeldern zu organisieren. Die Sorge, wie der einzelne sich durch die Sperrketten der Besatzung durchschlug, blieb jedem selbst überlassen.

Wegen seines unbeugsamen Willens und seiner Glaubensstärke fiel Egon Kahles im Jahre 1935 bei den Machthabern des Dritten Reiches in Ungnade. Volle zehn Jahre mußte er mancherlei Schikanen erleiden und auf seine Beamtentätigkeit verzichten. Der Gemaßregelte verlor aber nie den Mut. In kurzer Zeit arbeitete er sich als Korrektor in der Firma Alfred Reiff & Cie (Offenburger Tageblatt) ein und betreute zusätzlich die Buchhaltung der Firma Rubi. Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Egon Kahles mit dem Wiederaufbau des völlig lahmgelegen Eisenbahnbetriebes eingesetzt. Mit unendlich viel Mut und Weitblick machte er sich mit wenigen Fachkräften an den Wiederaufbau der zerstörten Dienststellen. Erst jetzt erfolgte die längst überfällige Ernennung zum Oberinspektor und Bundesbahn-Amtmann.

Auch beim Offenburger FV stellte sich Egon Kahles in jenen schweren Jahren sofort wieder in den Dienst der guten Sache und übernahm den Vorsitz im Verein in den Jahren 1946 und 1947 sowie von 1950 und 1951, des als einzigen von der französischen Besatzungsmacht zugelassenen Sportvereins in unseren Stadt und lädt zu einer Gründerversammlung am 09. März 1946 ein. Diese Gründerversammlung fand aber verfrüht statt. Nach den Maßgaben der französischen Militärbehörde sollen alle Vereine ihren traditionellen Namen aufgeben und in einer Stadt unter 30.000 Einwohnern sollen alle Sportarten in nur einem Verein betrieben werden. Somit wird am 01. Juni 1946 der Einheitssportverein „Offenburger Sportvereinigung“ ins Leben gerufen. Später drängt die französische Militärbehörde Egon Kahles zum Rücktritt, weil er in den 1930er Jahren die Soldaten-Kameradschaft des ehemaligen Badischen Infanterie-Regiments 170 betreut hatte und darin 1940 einen Artikel unterzeichnete.

Seine ganz besondere Liebe gehörte immer dem Fußballsport. Er war geistiger Träger bei der Gründung des ersten Fußballvereins in Offenburg. Seit dieser Zeit ist der Name Egon Kahles mit der Geschichte des Offenburger FV eng verbunden. Soviel vorausschauender Idealismus und so viel Treue über gute und schlechte Zeiten hinweg, ehrte ihn der Offenburger FV mit der Ehrenmitgliedschaft und des goldenen Ehrenringes und ernannte ihn auf Grund seiner hervorragenden Verdienste für den Verein im Juli 1957 zum Ehrenvorsitzenden und im Juni 1975 zum Ehrenpräsidenten anläßlich seines 85. Geburtstages.

Im Sommer 1965 verleiht der SBFV auf dem Verbandstag in Schapbach Egon Kahles die goldenen Ehrennadel des Südbadische Fußballverbandes für besondere Verdienste um den Fußball.

Egon Kahles verstarb nach schwerer Krankheit in der Nacht vom 21. auf 22. Oktober 1976 im städtischen Krankenhaus Offenburg. Sein Leben stand im Zeichen eines pflichtbewußten Beamten und vorbildlichen Sportsmannes, an dem der Ehrenpräsident des Offenburger FV bis zuletzt trotz hohen Alters mit ganzem Herzen hing.

(Copyright 2019 - Sven Steppat)

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Verlegung des OFV-Stadions: Untersuchung kann starten
Verlegung des OFV-Stadions: Untersuchung kann starten

Wie kann ein neues OFV-Stadion aussehen und braucht es auch eine Großsporthalle? Unter anderem darum ging es in der jüngsten Offenburger Gemeinderatssitzung. Der hat jetzt einstimmig grünes Licht gegeben, dass die Stadt mit den Untersuchungen für eine Verlegung des Karl-Heitz-Stadions starten kann… Sollte die Landesgartenschau 2032 oder 2034 nach Offenburg kommen, muss das Karl-Heitz-Stadion weg. Das Gelände des Offenburger FV soll dann zu einem Wassererlebnispark werden. Auch ohne die Landesgartenschau bestehe Handlungsbedarf. Vorher...

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Neuer Sportpark für OFV: Räte hadern mit frühem Planungsstart
Neuer Sportpark für OFV: Räte hadern mit frühem Planungsstart

Sollte man nicht lieber abwarten, ob Offenburg den Zuschlag für die Landesgartenschau 2032 oder 2034 erhält, bevor man in die Planungen für einen Neubau des OFV-Stadions einsteigt? Diese Frage warfen die Stadträte im Hauptausschuss auf. Mit dem neuen Sportpark könnte auf Anregung des Sportkreises auch eine Großsporthalle im „Sportpark“ verwirklicht werden… Wenn Offenburg den Zuschlag für die Landesgartenschau erhält, soll aus dem OFV-Gelände ein Wassererlebnispark werden – der OFV bräuchte dann einen Ersatz, die Überlegungen dafür...

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Nachtrag zur Mitgliederversammlung
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Alle oder keiner: Die Kandidaten für die sechs Vorstandsposten stellten sich als Team zur Wahl – und wurden auch ausnahmslos gewählt. Der bisherige Jugendkoordinator Patrick Pohnke löst Manfred Buss als Vorstand Verwaltung ab. Buss hatte im letzten Jahr das Amt kommissarisch von Karl-Heinz Kuderer übernommen… Nachtrag: Fast drei Jahrzehnte lang war Karl-Heinz Kuderer so etwas wie das „Getriebe des Offenburger FV“. Die Steueraffäre der 1990er Jahre, der finanzielle Beinahe-Kollaps 2005, Abstieg bis in die Landesliga und wieder rauf in...

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OFV schafft den Umbruch
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Mit drei neuen Vorständen hat der Offenburger FV einen entschlossenen Schritt nach vorne getan. Die Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung gingen in einem rekordverdächtigem Tempo über die Bühne, während die Ära „Kuderer“ nach 27 Jahren lautlos endete… Über dem Tagesordnungspunkt 7 „Neuwahlen“ hing eine gewisse Spannung, weil es im Vorfeld keine eindeutigen Signale gab. Doch sie wich schlagartig, als Wahlleiter Bernd Mik verkündete: „Wir haben ein komplettes Kandidatenteam!“ Einzige Einschränkung: entweder alle oder keiner. „Sie...

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Fußball zum Verlieben!... – Eine Delikatesse für Jedermann!
Fußball zum Verlieben!... – Eine Delikatesse für Jedermann!

Im Herbst 1976 beschließt der DFB über seine Regionalverbände, die Einführung einer einheitlichen Klasseneinteilung an der Spitze des Fußballs im gesamtem Amateurbereich. Im Regionalverband Baden-Württemberg soll es ab der Saison 1978/79 erstmals eine aus den Landesverbänden Württemberg und Baden (Südbaden) einheitliche Spielklasse kommen… Der Offenburger FV befand sich nach zwei gewonnenen Meisterschaften – 1974 und 1975 – gerade in einer Phase der Konsolidierung und des Neuaufbaues, als im Herbst 1976 der Beschluß des DFB „wie ein...

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Update: Bewerbung für Landesgartenschau
Update: Bewerbung für Landesgartenschau

Eines der Offenburger Megathemen ist die Bewerbung für die Landesgartenschau 2032 oder 2034, in deren Zuge die Kinzig renaturiert und erlebbar gemacht werden soll. Die Vorplanungen laufen auf Hochtouren, Ende 2019 muss die Bewerbung abgegeben werden, Mitte 2020 entscheidet der Ministerrat über die Vergabe… Spannend wird die Frage, ob auch die Konversion der alten Burda-Druckerei am Stadtentree zu einer Grünanlage Bestandteil der Offenburger Landesgartenschau wird. „Bei Bewerbungsabgabe muss klar sein, ob die Fläche verfügbar ist“,...

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Lorenz „Lora“ Huber - Kopfballstarker Verteidiger
Lorenz „Lora“ Huber - Kopfballstarker Verteidiger

Lorenz „Lora“ Huber galt als athletischer und kopfballstarker Verteidiger und war für seine weiten Pässe bekannt. Seine fußballerische Karriere startete er beim Offenburger FV… Der am 24. Februar 1906 in Offenburg geborenen Lorenz „Lora“ Huber galt als athletischer und kopfballstarker Verteidiger und war für seine weiten Pässe bekannt. Seine fußballerische Karriere startete er beim Offenburger FV und wurde im Jahre 1925 unter Trainer Fritz Kläger Kreisliga-Meister Südbaden. In den sich anschließenden Aufstiegsspielen zur Bezirksliga...

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Zurück geblickt: Messerstiche und Schüsse
Zurück geblickt: Messerstiche und Schüsse

In der Nacht vom Dienstag am 13. Dezember 1966 auf den Mittwoch wurde der damals 31-jährige Gastwirt der Stadiongaststätte des Offenburger FV durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Ein 30 Jahre alter Händler aus Offenburg wurde als Täter festgenommen… Das bisherige Vereinslokal des Offenburger FV befand sich bis zum Sommer 1966 im Gasthaus „Neue Pfalz“ in der Hauptstraße Nr. 85. Nach den erforderlichen und abgeschlossenen Umbauarbeite verpachtete die Wagner Brauerei die Lokalität an den „Wienerwald“. Da sich die...

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Heinz Trenkel - Profi der leisen Sorte
Heinz Trenkel - Profi der leisen Sorte

Heinz Trenkel – als besonders beliebter „Praktiker“ bekannt – gehörte zweifelsohne zu den „Profis von der leisen Sorte“. Als einer der qualifiziertesten Fußball-Lehrer im deutschen Amateurfußball profitierte vor allem der Offenburger FV von seinem fußballerischen Können und Fachwissen… Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges kam der am 01. Februar 1919 in Dessau geborene Heinz Trenkel über die Stationen Wittenberg und Turn- und Sportbewegung Piesteritz zum LSV Kochstedt (Stadtteil von Dessau). Ende des Jahres 1939 verließ der vielseitig...

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Landesgartenschau: Die Frage nach Plan B treibt um
Landesgartenschau: Die Frage nach Plan B treibt um

In der Gemeinderatssitzung hatten die Fraktionen noch einmal Gelegenheit, zum aktuellen Stand in Sachen Landesgartenschau-Bewerbung Stellung zu nehmen. Sie nutzten dies, um die Chancen des Projekts herauszustellen. Kritik gab es indes an den Grünen. Zudem kam mehrfach die Frage auf, was ohne das Burda-Areal passieren würde… Nachdem der Zwischenbericht zur Landesgartenschau-Bewerbung der Stadt Offenburg für 2034 bereits am 16. Januar im Planungsausschuss präsentiert worden war, kam das Thema am Montagabend nochmals im Gemeinderat zur...

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"Fan-Artikel und mehr..." - Der OFV-Fanshop

Rot und Weiß - sind die Farben des Offenburger FV und in diesen Farben finden Sie in...

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Pressebereich
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Der Dialog mit unseren Presse- und Medienvertretern ist uns sehr wichtig! Auf dieser Seite...

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