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  • Heinz Trenkel - Profi der leisen Sorte
  • Fußball zum Verlieben!... "Eine Delikatesse für Jedermann!"


    Vor etwa mehr als 40 Jahren begann für den Offenburger FV eine neue Zeitrechnung mit dreizehn Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit in der Oberliga Baden-Württemberg – mit drei Vize-Meisterschaften und dem Gewinn der „Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft“ im Jahre 1984 – als historische Höhepunkte einer traditionsreichen Vergangenheit…


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  • Ticket-Service... "Die neuen Saison-Tickets" sind da


    Pünktlich zum Saisonstart bietet der Offenburger FV auch dieses Jahr wieder Saison-Tickets im Vorverkauf an. Somit läuft ab sofort der freie Dauerkartenverkauf für die Saison 2018/19...


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  • Mehr als... "100 Jahre Fußball" beim Offenburger FV


    Es ist ein bedeutungsvolles Ereignis, wenn ein Sportverein auf ein jahrelanges Bestehen zurückblicken kann. In Jahrzehnten spiegelt sich in der Geschichte einer Gemeinschaft wieder, die sich klein zusammenfand, erweiterte und immer wieder erneuerte - in kameradschaftlicher Zusammenarbeit zur Pflege und zur Förderung des Fußballsports...


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  • Verbandsliga Südbaden... "Der neue Spielplan"


    Pünktlich zum Saisonstart bietet der Offenburger FV auch dieses Jahr wieder Saison-Tickets im Vorverkauf an. Somit läuft ab sofort der freie Dauerkartenverkauf für die Saison 2018/19...


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Heinz Trenkel - Profi der leisen Sorte

Heinz Trenkel – als besonders beliebter „Praktiker“ bekannt – gehörte zweifelsohne zu den „Profis von der leisen Sorte“. Als einer der qualifiziertesten Fußball-Lehrer im deutschen Amateurfußball profitierte vor allem der Offenburger FV von seinem fußballerischen Können und Fachwissen…

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges kam der am 01. Februar 1919 in Dessau geborene Heinz Trenkel über die Stationen Wittenberg und Turn- und Sportbewegung Piesteritz zum LSV Kochstedt (Stadtteil von Dessau). Ende des Jahres 1939 verließ der vielseitig begabte Fußballer den Verein und schloß sich dem mitteldeutschen Gauligisten SV Dessau 05 an. Die Dessauer spielten bis dahin bereits sehr erfolgreich in der höchsten deutschen Fußballklasse und erzielten drei Meistertitel in Folge (1937/1938/1939). In den folgenden Jahren wurde Dessau zweimal Vize-Meister. Mit den Schwarz-Weißen vom Stadion Schillerpark gewann Heinz Trenkel im Jahre 1942 die Meisterschaft im Gau Mitte und drang bis in das Viertelfinale um den Tschammer-Pokal vor. Auch in den beiden Folgejahre errang der SV Dessau 05 die Meisterschaft im Gau. In einer Rangliste des deutschen Fußballs in der „Fußballwoche“ wurde Heinz Trenkel Anfang des Jahres 1943 auf der Position des Halbrechten auf dem „achten Rang“ geführt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Heinz Trenkel zunächst noch in der sowjetischen Besatzungszone beim neugegründeten Nachfolgeverein Blau-Weiß Dessau. Beim Nord-Oberligisten Hamburger SV debütierte der Fußballer aus Mitteldeutschland am 30. November 1947 beim 2:0-Erfolg vor 35.000 Zuschauern gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli und wurde mit dem HSV am Ende der Saison Norddeutscher Meister. Dieser Titel gelang dem Rechtsaußen auch in den beiden Folgejahren. Nach 65 Oberligaeinsätzen (12 Tore) für die Hamburger führte sein Weg in den Südwesten Deutschlands. Zur Saison 1950/51 unterschrieb der nun inzwischen 31-jährige einen Vertrag beim Karlsruher Stadtteilverein VfB Mühlburg für die Oberliga Süd. Das war auch seine letzte Station als aktiver Spieler. Mit 34 Jahren beendete der mehrmalige Meisterschaftsgewinner am 26. April 1953 seine langjährige und sehr erfolgreiche Spielerlaufbahn.

Heinz Trenkel hatte im Jahre 1952 erfolgreich die Ausbildung zum Fußball-Lehrer absolviert und übernahm nach dem Ende seiner fußballerischen Laufbahn das Traineramt beim Karlsruher Stadtteilverein ASV Durlach. Als im zweiten Jahr der Verlauf der Hinrunde sich deutlich negativ gestaltete, trennten sich Heinz Trenkel und der ASV Durlach noch vor Beginn der Rückrunde. Es folgte eine kurze Zwischenstation bei den Amateuren des Karlsruher SC.

Nach langwierigen Verhandlungen und unter Mitwirkung von Oberbürgermeister Karl Heitz konnte der Offenburger FV den begabten Fußball-Lehrer als Nachfolger für den scheidenden Erfolgstrainer Fritz Kläger gewinnen. Zur Saison 1955/56 wurde der ehemalige Vertragsspieler beim südbadischen Amateurligisten als neuer Trainer vorgestellt. Heinz Trenkel trat seine berufliche Stellung bei der Stadtverwaltung Offenburg an. Nach zwei Vize-Meistertiteln in Folge gewann der OFV im Jahre 1958 seine vierte südbadische Meisterschaft und zog in die Aufstiegsrunde zur 2. Liga Süd ein. Der Aufstieg glückte aber gegen die Konkurrenten nicht. Mit den Rot-Weißen von der Badstraße wiederholte Heinz Trenkel in den Jahren 1960 und 1961 den Gewinn der Meisterschaft in Südbaden, scheiterte aber wiederum in den Aufstiegsrunden.

Nach neunjähriger Tätigkeit trat der qualifiziere Fußball-Lehrer im Sommer 1964 von seinem Amt zurück. Aus dem Lager der 1. Amateurliga Südbaden gab es mehrere Angebote. Heinz Trenkel blieb aber dem Verein treu und übernahm die Trainingsleitung der Jugendabteilung. Doch zwei Jahren später stand der alte und neue Trainer wieder an der Seitenlinie und leitete gemeinsam mit Hans „Hansi“ Müller das Training der 1. Mannschaft. Im 60. Vereinsjubiläumsjahr bereitete der ehemalige Vertragsspieler dem Offenburger FV mit dem Gewinn der siebenten südbadischen Meisterschaft und dem Pokalsieg gegen den SC Freiburg (2:0) ein besonderes Geburtstagsgeschenk.

Als Anerkennung für seine hervorragenden Verdienste für den Verein und seinen unermüdlichen Einsatz dankte der Offenburger FV zu Weihnachten 1964 mit der goldenen Ehrennadel. Am 04. August 1986 verstarb Heinz Trenkel im Alter von nur 67 Jahren.

Erfolge als Trainer beim Offenburger FV
• 1956 – Vize-Meister (Entscheidungsspiel: OFV – FC Konstanz 0:3)
• 1957 – Vize-Meister
• 1958 – Südbadischer Meister
• 1960 – Südbadischer Meister (Aufstiegsspiele zur 2. Liga Süd)
• 1961 – Südbadischer Meister (Aufstiegsspiele zur 2. Liga Süd), Südbadischer Pokalsieger
• 1963 – Vize-Meister
• 1967 – Südbadischer Meister (Aufstiegsspiele zur Regionalliga Süd), Südbadischer Pokalsieger
• 1968 – Vize-Meister

(Copyright 2019 - Sven Steppat)

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OFV-Teams beim Badenova-Lauftag dabei
OFV-Teams beim Badenova-Lauftag dabei

Mehr als 1.000 Teilnehmer waren am Sonntag beim 25. Badenova-Lauftag mit knapp 300 Einzelstartern und 50 Staffeln in der Offenburger Innenstadt auf die Strecke gegangen. Allein der Offenburger FV war mit 16 Dreier-Teams vertretenen – Rekord!… Auch interessant: „Obwohl wir aufgrund der kühlen Temperaturen weniger Nachmeldungen am Veranstaltungstag beim 25. Badenova-Lauftag selbst hatten, ist die Beteiligung größer als im Vorjahr“, war Werner Daniels vom Organisationsteam der LG Offenburg rundum zufrieden mit dem Offenburger Stadtlauf...

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Hans Cieslarczyk - Alle nannten ihn nur "Cis"
Hans Cieslarczyk - Alle nannten ihn nur

Für Hans Cieslarczyk gab es keine weißen Flecke auf der fußballerischen Landkarte. In der berühmten „Bente-Hägele-Ära“ Mitte der 70er coachte er sehr erfolgreich den Offenburger FV und war noch weitere zwei Mal an der Badstraße… "Als kleiner Junge habe ich mit selbstgemachten Fußbällen, die meine Mutter gemacht hat, vor dem Kellerloch unseres Hauses gelernt wie man bolzt", verrät die Offenburger Fußball-Legende von den Anfangen seiner Faszination vom Fußballsport. Das Fußballspielen begann für den am 03. Mai 1937 in Herne-Holthausen...

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Verlegung des OFV-Stadions: Untersuchung kann starten
Verlegung des OFV-Stadions: Untersuchung kann starten

Wie kann ein neues OFV-Stadion aussehen und braucht es auch eine Großsporthalle? Unter anderem darum ging es in der jüngsten Offenburger Gemeinderatssitzung. Der hat jetzt einstimmig grünes Licht gegeben, dass die Stadt mit den Untersuchungen für eine Verlegung des Karl-Heitz-Stadions starten kann… Sollte die Landesgartenschau 2032 oder 2034 nach Offenburg kommen, muss das Karl-Heitz-Stadion weg. Das Gelände des Offenburger FV soll dann zu einem Wassererlebnispark werden. Auch ohne die Landesgartenschau bestehe Handlungsbedarf. Vorher...

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Neuer Sportpark für OFV: Räte hadern mit frühem Planungsstart
Neuer Sportpark für OFV: Räte hadern mit frühem Planungsstart

Sollte man nicht lieber abwarten, ob Offenburg den Zuschlag für die Landesgartenschau 2032 oder 2034 erhält, bevor man in die Planungen für einen Neubau des OFV-Stadions einsteigt? Diese Frage warfen die Stadträte im Hauptausschuss auf. Mit dem neuen Sportpark könnte auf Anregung des Sportkreises auch eine Großsporthalle im „Sportpark“ verwirklicht werden… Wenn Offenburg den Zuschlag für die Landesgartenschau erhält, soll aus dem OFV-Gelände ein Wassererlebnispark werden – der OFV bräuchte dann einen Ersatz, die Überlegungen dafür...

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Nachtrag zur Mitgliederversammlung
Nachtrag zur Mitgliederversammlung

Alle oder keiner: Die Kandidaten für die sechs Vorstandsposten stellten sich als Team zur Wahl – und wurden auch ausnahmslos gewählt. Der bisherige Jugendkoordinator Patrick Pohnke löst Manfred Buss als Vorstand Verwaltung ab. Buss hatte im letzten Jahr das Amt kommissarisch von Karl-Heinz Kuderer übernommen… Nachtrag: Fast drei Jahrzehnte lang war Karl-Heinz Kuderer so etwas wie das „Getriebe des Offenburger FV“. Die Steueraffäre der 1990er Jahre, der finanzielle Beinahe-Kollaps 2005, Abstieg bis in die Landesliga und wieder rauf in...

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OFV schafft den Umbruch
OFV schafft den Umbruch

Mit drei neuen Vorständen hat der Offenburger FV einen entschlossenen Schritt nach vorne getan. Die Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung gingen in einem rekordverdächtigem Tempo über die Bühne, während die Ära „Kuderer“ nach 27 Jahren lautlos endete… Über dem Tagesordnungspunkt 7 „Neuwahlen“ hing eine gewisse Spannung, weil es im Vorfeld keine eindeutigen Signale gab. Doch sie wich schlagartig, als Wahlleiter Bernd Mik verkündete: „Wir haben ein komplettes Kandidatenteam!“ Einzige Einschränkung: entweder alle oder keiner. „Sie...

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Fußball zum Verlieben!... – Eine Delikatesse für Jedermann!
Fußball zum Verlieben!... – Eine Delikatesse für Jedermann!

Im Herbst 1976 beschließt der DFB über seine Regionalverbände, die Einführung einer einheitlichen Klasseneinteilung an der Spitze des Fußballs im gesamtem Amateurbereich. Im Regionalverband Baden-Württemberg soll es ab der Saison 1978/79 erstmals eine aus den Landesverbänden Württemberg und Baden (Südbaden) einheitliche Spielklasse kommen… Der Offenburger FV befand sich nach zwei gewonnenen Meisterschaften – 1974 und 1975 – gerade in einer Phase der Konsolidierung und des Neuaufbaues, als im Herbst 1976 der Beschluß des DFB „wie ein...

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Update: Bewerbung für Landesgartenschau
Update: Bewerbung für Landesgartenschau

Eines der Offenburger Megathemen ist die Bewerbung für die Landesgartenschau 2032 oder 2034, in deren Zuge die Kinzig renaturiert und erlebbar gemacht werden soll. Die Vorplanungen laufen auf Hochtouren, Ende 2019 muss die Bewerbung abgegeben werden, Mitte 2020 entscheidet der Ministerrat über die Vergabe… Spannend wird die Frage, ob auch die Konversion der alten Burda-Druckerei am Stadtentree zu einer Grünanlage Bestandteil der Offenburger Landesgartenschau wird. „Bei Bewerbungsabgabe muss klar sein, ob die Fläche verfügbar ist“,...

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Lorenz „Lora“ Huber - Kopfballstarker Verteidiger
Lorenz „Lora“ Huber - Kopfballstarker Verteidiger

Lorenz „Lora“ Huber galt als athletischer und kopfballstarker Verteidiger und war für seine weiten Pässe bekannt. Seine fußballerische Karriere startete er beim Offenburger FV… Der am 24. Februar 1906 in Offenburg geborenen Lorenz „Lora“ Huber galt als athletischer und kopfballstarker Verteidiger und war für seine weiten Pässe bekannt. Seine fußballerische Karriere startete er beim Offenburger FV und wurde im Jahre 1925 unter Trainer Fritz Kläger Kreisliga-Meister Südbaden. In den sich anschließenden Aufstiegsspielen zur Bezirksliga...

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Zurück geblickt: Messerstiche und Schüsse
Zurück geblickt: Messerstiche und Schüsse

In der Nacht vom Dienstag am 13. Dezember 1966 auf den Mittwoch wurde der damals 31-jährige Gastwirt der Stadiongaststätte des Offenburger FV durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Ein 30 Jahre alter Händler aus Offenburg wurde als Täter festgenommen… Das bisherige Vereinslokal des Offenburger FV befand sich bis zum Sommer 1966 im Gasthaus „Neue Pfalz“ in der Hauptstraße Nr. 85. Nach den erforderlichen und abgeschlossenen Umbauarbeite verpachtete die Wagner Brauerei die Lokalität an den „Wienerwald“. Da sich die...

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"Fan-Artikel und mehr..." - Der OFV-Fanshop

Rot und Weiß - sind die Farben des Offenburger FV und in diesen Farben finden Sie in...

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"Hol Dir die OFV-App!"

Neben der offiziellen Vereinswebsite und Facebook erhalten unsere Fußballfans, mit der...

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Pressebereich
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Der Dialog mit unseren Presse- und Medienvertretern ist uns sehr wichtig! Auf dieser Seite...

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