• Start
  • Offenburger FV und die Oberliga
  • Der Offenburger FV freut sich auf den... "SC Freiburg"


    In der Sommerpause dürfen sich die Fußball-Fans auf ein ganz besonderes Highlight im Karl-Heitz-Stadion freuen. Im 112. Jahr seines Bestehens darf der Offenburger FV wieder einen Fußball-Bundesligisten an der Badstraße begrüßen. Am 13. Juli 19 kommt der Bundesliga-Dreizehnten SC Freiburg im Rahmen der erfolgreichen Kooperation beider Vereine zu einem Testspiel nach Offenburg…


    » weiter...
  • Fußball zum Verlieben!... "Eine Delikatesse für Jedermann!"


    Vor etwa mehr als 40 Jahren begann für den Offenburger FV eine neue Zeitrechnung mit dreizehn Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit in der Oberliga Baden-Württemberg – mit drei Vize-Meisterschaften und dem Gewinn der „Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft“ im Jahre 1984 – als historische Höhepunkte einer traditionsreichen Vergangenheit…


    » weiter...
  • Mehr als... "100 Jahre Fußball" beim Offenburger FV


    Es ist ein bedeutungsvolles Ereignis, wenn ein Sportverein auf ein jahrelanges Bestehen zurückblicken kann. In Jahrzehnten spiegelt sich in der Geschichte einer Gemeinschaft wieder, die sich klein zusammenfand, erweiterte und immer wieder erneuerte – in kameradschaftlicher Zusammenarbeit zur Pflege und zur Förderung des Fußballsports...


    » weiter...

Offenburger FV und die Oberliga

Der Offenburger FV befindet sich nach zwei gewonnenen Meisterschaften (1974 und 1975) gerade in einer Phase der Konsolidierung und des Neuaufbaues, als im Herbst 1976 der Beschluß des DFB „wie ein Blitz“ einschlägt. Über seine Regionalverbände stellt der Deutsche Fußballbund (DFB) die Weichen für eine einheitliche Klasseneinteilung an der Spitze des Amateurfußballes. In der Saison 1978/79 gibt es erstmals im Regionalverband Baden-Württemberg eine, aus den Landesverbänden Württemberg (und Schwarzwald-Bodensee), Nordbaden und Südbaden, bestehende Amateur-Oberliga, als eine der dritthöchsten deutschen Fußballklassen unter der 2. Bundesliga. Der Südbadische Fußballverband hat entschieden, daß die ersten fünf Vereine der 1. Amateurliga Südbaden nach Abschluß der Saison 1977/78 in die Oberliga Baden-Württemberg aufsteigen.

Als einziger Verein aus dem Großkreis Ortenau hat sich der Offenburger FV entschieden, das gesteckte Vorhaben zu erreichen. Dem Verein ist die Qualifikation zur neuen Oberliga nicht nur Wunschdenken, sondern Verpflichtung gegenüber seiner Tradition und dem eigenen Publikum. Doch das kostet Geld – viel Geld sogar – das der OFV nicht allein aufbringen kann. Im November 1976 wird daher die „OFV-Aktion Amateur-Oberliga – Ich bin dabei!“ aus der Taufe gehoben.

Wer hätte das gedacht – der Offenburger FV steht nach dem zehnten Spieltag an der Tabellenspitze in der 1. Amateurliga Südbaden! Es folgt eine Unbeständigkeit in den folgenden Begegnungen. Mit einem enttäuschenden siebenten Platz (22:16 Punkte) nach Ende der Vorrunde muß am 20. Dezember 1977 Trainer Lutz Hangartner den Platz für den ehemaligen 22-fachen jugoslawischen Nationalspieler und Diplom-Sportlehrer Anton Rudinski frei machen. „Verstehen Sie mich bitte nicht als Wunderheiler, aber ich darf Ihnen versichern, daß ich alles Erdenkliche in Bewegung setzten werde, damit der Offenburger FV sein gestecktes Ziel doch noch erreicht“, gibt der neue Trainer zuversichtlich bekannt. Nach dem 31. Spieltag scheint der Traum vom Aufstieg bereits endgültig vorbei, da mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der fünfte Tabellenplatz an den SV 08 Kuppenheim geht. Nach dem letzten Spiel in der 1. Amateurliga Südbaden findet sich der OFV – statt unter den Ersten fünf – nur auf einem Nichtaufstiegsplatz wieder. Im Umfeld des Vereins gibt es bereits Proteste wegen der verpassten Qualifikation. Am Ende überrascht und profitieren die Offenburger durch den Aufstieg des 1. FC Nürnberg in die 1. Bundesliga und des südbadischen Meister SC Freiburg in die 2. Bundesliga, und schlüpfen als Tabellensechster quasi über die „Hintertür“ in die Oberliga Baden-Württemberg hinein.

Seinem eigenen Verein keinen guten Dienst erwiesen hat ein ehemaliger Schatzmeister des Offenburger FV mit einem Sportkurier-Artikel vom 17. November 1977, der bei den Lesern durch seine fettzeilige Überschrift „Finanzielle Misere in Offenburg“ unweigerlich den Eindruck hervorruft, der südbadische Rekordmeister steht kurz vor dem Zusammenbruch!

Noch missglückt am 22. Juli 1978 die Generalprobe durch eine 1:2-Niederlage in Lahr beim südbadischen Pokalfinale gegen den SC Freiburg. Am 29. Juli 1978 fällt der Startschuß in eine „Mammutrunde“ von 38 Punktspielen. Beim Auftakt gegen den FV 09 Weinheim hat der OFV Pech, das Barometer zeigt über 30 Grad im Schatten, startet dennoch mit einem 3:2-Sieg erfolgreich. Nach fünf Spielen thront der OFV auf Platz eins und wird mit 27:11 Punkten sogar Herbstmeister. Elf Spieltage vor Saisonende deutet alles noch auf ein „Kopf-an-Kopf“-Rennen zwischen dem OFV und dem SSV Ulm hin. Beide Mannschaften haben die gleiche Verlustpunktzahl, wobei der OFV zwei Spiele weniger ausgetragen hat. In den vorentscheidenden Auseinandersetzungen im Spitzenkampf setzt eine gewisse „Fußball-Müdigkeit“ in der Mannschaft ein. Vier Spieltage vor Saisonende scheint das Rennen um die Meisterschaft entschieden, denn eine Rekord-Niederlagenserie von 1:13 Punkte aus den letzten sieben Spielen machen alle Meisterschaftsträume vorzeitig zunichte. „Die Luft ist raus“, ist der wohl am meistgehörte Satz der letzten Wochen der enttäuschten OFV-Anhänger.

Es kommt wie es kommen muß! Für Trainer Anton Rudinski (zum Freiburger FC) leitet der bisherige Co.-Trainer Paul Leinz das Saison-Eröffnungstraining, bis Hans Cieslarzyk nach vier jähriger Abwesenheit auf die Kommandobrücke des OFV zurückkehrt. Mit sehr viel Optimismus startet der Offenburger FV in seine zweite Saison der jetzt auf 18 Vereine reduzierten Oberliga Baden-Württemberg. Aber die hohen Erwartungen erfüllen sich nicht.

“Das soll der OFV `80 gewesen sein?“ – fragen sich 2.200 erwartungsvolle Zuschauern im Karl-Heitz-Stadion nach der 1:2-Niederlage gegen einen „namenlosen“ FC Tailfingen. Der Saisonauftakt 1980/81 geht nach einer umfangreichen Saisonvorbereitung für den als Top-Favoriten startenden Offenburger FV unter dem neuen Trainer Josef „Jupp“ Becker (SC Freiburg) gründlich daneben. Wenige Tage nach der Auftaktniederlage verlieren die Offenburger beim zweiten Aufsteiger SC Pfullendorf (2:3) und nach vier Begegnungen steht der OFV auf dem viertletzten Tabellenplatz. Auf Grund der spektakulären Neueinkäufe mit seinem erfolgsgewöhnten Trainer erreicht die Mannschaft bisher nur Mittelmaß. Zwar pfiffen es die Spatzen seit Wochen von den Fußballdächern, daß es zwischen dem OFV und seinem Trainer nicht gerade zum Besten steht. Am 06. März 1981 beurlaubt der Offenburger FV „Jupp“ Becker mit sofortiger Wirkung. Die Vorstandschaft wirft dem Trainer vor, daß der frühere Fußballprofi Karl-Heinz Fesel (FV Würzburg) bei seinem Wechsel im Juni 1980 zum Offenburger FV einen Geldbetrag an den neuen OFV-Trainer für dessen Vermittlung zum OFV gezahlt haben soll. „Jupp“ Becker geht selbst in die Offensive: „Ich bin Trainer, kein Spielervermittler.“ Für die Trainingsleitung ist ab sofort der hauseigene Paul Leinz verantwortlich. Nach dem letzten Spiel gegen den FV Biberach (4:0) und einer verkorksten Saison kommen die Offenburger lediglich als Sechster ein. Das südbadische Pokalendspiel im Juni 1981 in Achern gegen den FC Rastatt 04 geht mit 0:3 verloren. Das DFB-Pokalspiel am 31. August 1980 beim Nordrhein-Oberligisten SC Rot-Weiß Oberhausen bringt schon das „Aus“ in der ersten Pokalrunde. Die Offenburger hinterlassen trotz einer knappen 0:1-Niederlage im Niederrheinstadion einen beachtlichen Eindruck.

Wegen der finanziellen Lage wird vor der Saison 1981/82 auf kostenintensive Neuverpflichtungen verzichtet. Nach einer miserablen Vorrunde gelingt dem OFV eine Serie von elf Spielen ohne Niederlage und als Tabellendritter hat er vor dem letzten Spieltag plötzlich noch die Chance auf den zweiten Platz. Aber der OFV verliert sein letztes Spiel beim VfR Heilbronn (0:3) und verspielt dadurch die Teilnahme an der Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft. Im südbadischen Pokalfinale am 27. Mai 1982 in Reute gibt es mehr Schwierigkeiten, als es das Ergebnis besagt. Der Oberliga-Sechste bekleckert sich zwar nicht mit Ruhm, gewinnt aber das 28. Endspiel in der Geschichte des Verbandspokals gegen den Verbandsligisten SV Kirchzarten mit 3:1. Für die Offenburger ist es bereits die siebente Endspielteilnahme. Am 29. August 1981 schafft der Offenburger FV den Sprung in die zweite DFB-Pokal-Runde. Der 3:0-Sieg im Karl-Heitz-Stadion gegen die Reinickendorfer Füchse hat doppelt so hoch ausfallen müssen. Der Offenburger Angriffsfußball zeigt dem Gast aus Berlin deutlich die Grenzen auf. „Das ist natürlich besonders ärgerlich, wenn man in der letzten Minute so ein Tor hinnehmen muß“, lamentiert Trainer Klaus Blawert nach der 1:2-DFB-Pokal-Niederlage am 11. Oktober 1981 beim 1. FC Bocholt und dem „Aus“ im DFB-Pokal.

Der Offenburger FV hat in dieser Saison viele Gründe zum Feiern. Der erfolgreichste südbadische Fußballverein feiert seinen 75. Geburtstag. „75 Jahre Offenburger FV“ – das waren mehr Höhen als Tiefen. Seit 1978 gehört er der neu geschaffenen Oberliga Baden-Württemberg an, in der er durchweg respektable Platzierungen erreicht, jedoch (noch) nicht ganz vorne mitspielt. Nach Abschluß der vierten Spielsaison in der Oberliga Baden-Württemberg zeigt die ewige Tabelle den Offenburger FV als Spitzenreiter (140 Spiele 66/33/41 - 234:161 Tore und 165:115 Punkte) dieser Rangliste.

„Jetzt könne wir‘s ja laut sagen“, äußert OFV-Vorsitzender Ludwig „Louis“ Fischer nach dem letzten Saisonspiel am 21. Mai 1983 im Karl-Heitz-Stadion gegen den FV Lauda (2:1): „wir haben unser geplantes Saisonziel genau geschafft. Platz zwei war von uns vorher fest ins Auge genommen worden.“ Nach einer spannenden fünften Oberliga-Spielzeit und gegen starke Konkurrenz ist der Offenburger FV Zweiter und damit Teilnehmer an den Spielen um die Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft. 23-mal trifft Herbert Anderer ins "Schwarze" und kann sich mit dem Titel „Torschützenkönig“ schmücken. Zwei Tage mach dem Saisonfinale kommt es in Zell-Weierbach zum innerstädtischen Pokal-Halbfinal-Derby zwischen dem Landesliga-Dritten FV Zell-Weierbach und dem OFV. Nach 120 Minuten Schlammschlacht auf dem Hartplatz und einem 3:3 nach Verlängerung verpaßt der Favorit den Einzug in das südbadische Pokalendspiel in Donaueschingen.

In den Spielen um die Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft kommt der Offenburger FV im Hinspiel bei den Amateuren von Eintracht Frankfurt (1:5) „bös unter die Räder“. 6:1 – Wer hätte das gedacht? Im Rückspiel triumphiert der OFV vor 1.000 Zuschauern im Karl-Heitz-Stadion und zieht in das Habfinale ein. An der traditionsreichen Grünwalder Straße geht ein ersatzgeschwächter OFV übel unter und unterliegt gegen auf Revanche eingestellte Münchener mit 0:6 (Hinspiel: 4:2).

Welcher deutsche Fußball-Amateurverein hat noch nicht davon geträumt, einmal im DFB-Pokal für Furore zu sorgen und einen Bundesligaclub aus dem Feld zu räumen? Bei der Auslosung zur ersten Runde kommt am 28. August 1982 der UEFA-Cup-Teilnehmer SV Werder Bremen ins Karl-Heitz-Stadion. Und der Offenburger FV rüttelte am Sockel, aber das Denkmal bleibt stehen. Der OFV tut alles in seinen Kräften Stehende, um seine 4.500 Zuschauer möglichst lange bei Laune zu halten. Aber letztlich reicht ein starker Wiederstand bei der 1:4-Niederlage nicht aus.

Die Idylle ist trügerisch: Hinter den Toren der landschaftlich reizvoll gelegenen südbadischen Sportschule am Fuße der Steinbacher Weinberge schweißt ein Trio den neuen Offenburger FV zusammen. Trainer Klaus Blawert, sein Assistent Rolf Müller und Spielleiter Paul Leinz finden hier ideale Voraussetzungen für eine durch die Teilnahme an den Amateurmeisterschaftsspielen um zwei Wochen verkürzte Saisonvorbereitung. Der neuen Trainer gibt die Zielvorgabe für sich und seine Mannschaft aus: An der Spitze mitspielen! Nach dem Erreichen der Vize-Meisterschaft im letzten Jahr wird der OFV allerorts zum Titelfavoriten erklärt. Alle 18 Vereine der Oberliga Baden-Württemberg stufen ihn in die Spitzengruppe ein – der Tipp von 13 Vereinen: Meister wird Offenburg. Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. Und weil dem gerade im Fußball so ist, versteht man die Welt in Offenburg nicht mehr. Nach einem miserablen Saisonstart ist man vom Ziel einer Meisterschaft hier weit entfernt und Trainer Klaus Blawert muß vorzeitig gehen. Drei Tage vor dem Spitzenspiel gegen den VfR Aalen präsentiert die OFV-Vorstandschaft seinen neuen Trainer. Bei Kraffts Einstand setzt es eine 0:3-Packung gegen Aalen und 2.800 Zuschauer im Karl-Heitz-Stadion pfiffen ihre Mannschaft aus. Der bundesligaerfahrenen Manfred Krafft (SV Darmstadt 98), der keinen Vertrag unterschrieben hat, bleibt aber keine drei Wochen und verläßt nach zwei peinlichen Niederlagen den Oberligisten Richtung 1. FC Kaiserslautern. Nach seinem kurzem Gastspiel gibt er noch zu Wort: „Der OFV hat halt nur’ne Mannschaft mit Mittelmaß…“ Plötzlich stehen sie im Verein ohne offiziellen Trainer da. Somit übernimmt Interims-Coach Rolf Müller die Trainingsleitung und der OFV ist ein einziges Pulverfass. Auch zwei Trainerwechsel bringen keine Besserung. Mit 18:16 Punkten liegt der OFV nur auf einem mageren Mittelfeldplatz (10.). Die Vorstandschaft ist zum Handeln gezwungen und entscheidet sich unter fünfzehn Bewerbern aus ganz Deutschland für den 42-jährigen Karl-Heinz „Kalla“ Bente als neuen Trainer. Als Kenner der OFV-Szene und der Oberliga Baden-Württemberg erhält „Kalla“ Bente einen Vertrag bis zum Saisonende. Auf der Strecke bleiben dabei so klangvolle Namen wie der des Jugoslawen Slobodan Cendic (Alemannia Aachen, SC Charlottenburg), auch Emil Kühnle (SV Neckargerach) erhält einen Korb. Am 17. November 1983 übernimmt der charismatische „Kalla“ Bente als Teamchef beim südbadischen Oberligisten und macht aus einem komplizierten Geflecht von fast untrainierbaren Stars wieder eine Mannschaft. Nur zwei Trainingsabende hat der neuen Trainer zur Verfügung, um die auf dem Tiefpunkt befindliche Mannschaft neu zu formieren. „Ihr dürft auch Fehler machen, aber die Disziplin und taktische Marschrichtung müßt ihr einhalten“, gibt „Kalla“ Bente seiner Truppe mit auf den Rasen. Am 19. November 1983 erleben 1.000 Besucher im Karl-Heitz-Stadion einen 2:0-Sieg des OFV gegen die Amateure des Karlsruher SC. Bentes anschließende Ausbeute: Vier Siege aus fünf Spielen und Spielleiter Paul Leinz resümiert: „Er geht in seiner Aufgabe auf.“

Sie schämen sich ihres Schmerzes und ihrer Tränen nicht. In den wenigen Wochen seit Mitte November 1983 haben sie ihren neuen Trainer ins Herz geschlossen. Die Mannschaft erlebt am Mittwochabend des 25. Januar 1984 eine ihrer bittersten Stunden. Tags zuvor haben sie sich noch mit witzigen Worten vom Training verabschiedet, wenige Stunden später ist Karl-Heinz „Kalla“ Bente tot. Am Morgen dieses Wintertages wird an der Autobahn A5 nahe Teningen aus dem angrenzenden Wald ein Auto-Wrack geborgen. In den Überresten eines dunkelgrünen Porsche 911 mit dem Kennzeichen „FR-EH 750“ lebt „Kalla“ Bente zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr.

Als beste Rückrundenmannschaft stehen die Offenburger fünf Spieltage vor Saisonende mit 37:21 Punkten auf Rang vier, drei Punkte hinter Tabellenführer Freiburg. Ein 2:2-Unentschieden im Kuppenheimer Wörtel-Stadion werfen den OFV theoretisch aus dem Titelrennen, obwohl in der Meisterschafts- als auch in der Aufstiegsfrage so gut wie noch nichts entschieden ist. Trotz der optimalen Punkteausbeute aus den letzten vier Spielen reicht es lediglich für Platz zwei hinter Meister Freiburger FC. Als Trost für eine verpaßte Meisterschaft bleibt wieder „nur“ die Teilnahme an den Spielen um die Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft. Doch diese Teilnahme geht in die Geschichte des Vereins ein: Den Grundstein legen die Offenburger in der Vorrunde gegen Tennis Borussia Berlin (1:2 und 4:1) und ziehen ins Halbfinale ein. Mit dem 4:4-Unentschieden aus dem Trierer Mosel-Stadion im Rücken, bieten sich dem OFV alle Chancen, um mit einem Heimsieg gegen Eintracht Trier (4:1) das Endspiel um die Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft zu erreichen. 4.000 begeisterte Zuschauer im Karl-Heitz-Stadion erleben nach der unnötig verpassten Meisterschaft zum späten Saisonabschluß nochmals eine Glanzleistung ihrer Mannschaft. Auf der letzten Etappe in Richtung Endspiel wirft der OFV den Südwest-Zweiten mit einem hochverdienten 4:1-Sieg aus dem Rennen.

Der Offenburger FV hat es (fast) geschafft. Er steht im Endspiel um die Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft. Fußball zum Verlieben! Eine Delikatesse für Jedermann!“ – Und er darf sich mit dem Titel „Deutscher Fußball-Amateurmeister 1984“ schmücken. Glorreich hat der OFV am 16. Juni 1984 vor 9.000 Zuschauern das Endspiel gegen Eintracht Hamm mit 4:1-Toren für sich entschieden.

Zu einer überraschenden Wende in der Trainerfrage kommt es vor der neuen Spielrunde. Alfred Metzler ist sich bereits mit dem FV Zell-Weierbach einig, bleibt nun aber doch beim Offenburger FV. Die Alternativen zum alten und neuen Trainer: Rudolf „Rudi“ Kröner, Udo Klug oder Anton Rudinski. Zu Beginn der Saison wird der Offenburger FV einmal mehr von allen Experten der Oberliga zum Favoriten der neuen Runde erklärt – noch dazu als amtierender Deutscher Fußball-Amateurmeister. Nach zwölf Begegnungen ist der OFV Tabellenführer und aus den ersten fünfzehn Pflichtspielen holt er 22:8 Punkte! Doch noch im Dezember 1984 beginnt eine weniger erfolgreiche Serie. Nach dem 30. Spieltag und der 1:4-Niederlage beim FV 09 Weinheim sind die Titelträume praktisch ausgeträumt und lassen den OFV am Ende der Spielzeit als Viert-Patzierten die Saison beenden. Wenn Enttäuschungen schon mal eintreten und bekanntlich nicht einmalig sind, verliert der OFV auch noch das südbadische Pokalendspiel in Gutach-Bleibach gegen den Oberliga-Absteiger SV Weil a. Rhein (0:1).

Die Oberliga Baden-Württemberg ist in der Saison 1985/86 ausgeglichener denn je. Der Offenburger FV mit seinem neuen Trainer Heinz Sartor steht dieses Mal bei den Fußball-Experten nicht so hoch im Kurs. Der OFV ist zu einer „Diva“ – allerdings zur launischen – der Oberliga avanciert und ist in seinen Spielen zu unbeständig. Unmittelbar vor der Winterpause findet sich der OFV völlig überraschend im unteren Teil der Tabelle wieder und ist erstmals abstiegsgefährdet. Nach der Winterpause ist Schluß für Trainer Heinz Sartor. Sein Stiel kommt bei der Mannschaft nicht an. Der als „hart“ bekannte Anton Rudinski steht ein zweites Mal auf der „OFV-Kommandobrücke“. Weder Sartor noch Rudinski können in der laufenden Saison der Mannschaft zusätzlichen Halt geben. Kurze Höhenflüge werden durch peinliche Niederlagen jäh gestoppt. Nur wenige Spieler schaffen es an ihre Leistungsgrenzen und einige verlieren im Laufe der Spielzeit völlig ihr Selbstvertrauen. Nach dem letzten Saisonspiel am 17. Mai 1986 gegen den VfR Aalen rettet sich der OFV noch auf den zehnten Tabellenplatz. Oberliga-Torschützenkönig wird Herbert Anderer mit 24 Treffern. Was viele im Umfeld bereits ahnen, dem renommierten Fußballverein plagen Probleme – sportlicher ebenso wie finanzieller oder personeller Art. Seit der Jahreshauptversammlung am 21. März 1986 ist es auch für Jeden gewiss, der Offenburger FV steckt tief in den „roten“ Zahlen.

Die Saison 1986/87 beginnt mit einer 0:3-Niederlage beim FV Lauda und es folgen zwei weitere Unentschieden. Bereits jetzt berichtet die Presse vom vermeintlichen Abstiegskandidaten Offenburger FV. Im weiteren Verlauf der Vorrunde liefert der OFV spannende Spiele und verabschiedet sich mit 25:13-Punkte und Platz vier in die Winterpause. System, Wille, Kraft und vor allem Disziplin sind die Tugenden dieser Mannschaft und unverkennbar ist die Handschrift von Trainer Anton Rudinski. Wer ist am Ende der Glückliche, welcher nach einer spannenden und interessanten Oberliga-Saison die Nase vorn hat? Bis zum letzten Spieltag gibt es ein heiteres Spekulieren um Aufstiegsspiele, Amateurmeisterschaft oder gar nichts... Dabei hat der OFV zum Saisonabschluß ein Gastspiel bei den Amateuren des VfB Stuttgart (1:1) und gegenüber der starken Konkurrenz aus Sandhausen und Mannheim die schlechtesten Karten von den drei Titelaspiranten. Tatsache ist, der OFV kann aus eigener Kraft nicht mehr Meister werden. Die 14:6 Punkte aus den letzten Pflichtspielen bringen am Ende den erneuten Vize-Titel – einen Punkt hinter Meister SV Sandhausen – und die damit verbundene Teilnahme an den Spielen um die Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft. Ein abwehrstarker und kämpferisch hervorragend eingestellter Offenburger FV verteidigt mit einem verdienten 1:1-Unentschieden bei Wormatia Worms seinen in Offenburg herausgeschossenen Drei-Tore-Vorsprung (3:0) und erreicht zum dritten Mal das Halbfinale im Kampf um die deutsche Amateurmeisterschaft. Als nächster Gegner werden wieder die Amateure von Bayern München zugelost. Nach einem 4:1-Sieg im Karl-Heitz-Stadion muß sich der OFV eine Woche später im Stadion an der Grünwalder Straße mit 1:5 geschlagen geben. Den Erfolg von 1984 kann der er nicht wiederholen. Das südbadische Pokalfinale am 09. Juni 1987 in Bötzingen gewinnt der Offenburger FV gegen den FC Konstanz mit 5:1.

Die Karten liegen offen auf dem Tisch aber Anton Rudinski verliert das Pokerspiel und verläßt wegen unüberbrückbarer finanzieller Differenzen den Offenburger FV. Die aus Kostengründen ganz gezielt angestrebte Verjüngung der Mannschaft wirkt sich logischer Weise zunächst nicht unbedingt positiv auf die Homogenität und auf das spielerische Vermögen aus. Mit Bernd Schmider als neuen Trainer in der Saison 1987/88 macht für alle das fantastische DFB-Pokalspiel am 29. August 1987 im Karl-Heitz-Stadion gegen Borussia Dortmund unvergessen. Ein tolles Spiel über 120 Minuten und ein mehr als verdientes 3:3-Unentschieden in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde. Getragen von 7.000 Zuschauern wächst der OFV über sich hinaus und bringt den Bundesligisten und UEFA-Cupteilnehmer an den Rand einer Niederlage (Rückspiel 0:5/2. Runde: FSV Salmrohr). Aber der „graue“ Ligaalltag mit den Pflichtspielen holt die Mannschaft schnelle wieder ein. Nach 20 Spielen rangiert der OFV auf einem 13. Tabellenplatz. Eine für den gesamten Verein und seinem Anhang absolut ungewöhnliche Situation. Am 07. April 1988 rutscht der OFV nach der 1:3-Pleite gegen den VfR Mannheim sogar auf einen Abstiegsplatz ab. Im Endspurt um den Ligaerhalt schaffen die Offenburger doch noch den Klassenerhalt.

Nachdem Rudolf „Rudi“ Kröner bereits für die Spielzeit 1984/85 als Kandidat für den Trainerposten beim Offenburger FV galt, wird der 46-Jährige als neuer Trainer zum Auftakt der elften Saison in der Oberliga Baden-Württemberg vorgestellt. Rudolf „Rudi“ Kröner ist auf dem Trainermarkt kein unbeschriebenes Blatt, besitzt Fachkenntnisse und bringt viel Erfahrungen auch aus dem bezahlten Fußball mit. Nun muß der neue Trainer eine völlig neue Mannschaft aufbauen und soll auch gleich Erfolg haben. Sein Ziel – der OFV muß wieder zurück an die Spitze der Oberliga. Aber zaubern kann „Rudi“ Kröner auch nicht. Mit einem 1:1-Unentschieden gegen Reutlingen und einer deutlichen 1:4-Auswärtsniederlage in Weinheim ist der Saisonstart ernüchternd. Zur Saisonhalbzeit rangiert der OFV auf Platz fünf und kommt nach einer ordentlichen Spielrunde 1988/89 auf Platz sechs ein. Der Vertrag mit dem Trainer wird nicht verlängert. Vermutlich rückt die finanzielle Seite in den Vordergrund.

Mit dem neuen Trainer Lothar Strehlau und einem furiosen 4:1-Sieg über den 1. FC Pforzheim vor 2.600 Zuschauern im Karl-Heitz-Stadion startet der Offenburger FV in die Saison 1989/90. Nach dem achten Spieltag (2:1 in Reutlingen) mischt der OFV im vorderen Feld der Tabelle mit und ist nach Abschluß der Vorrunde sogar Zweiter. Das Spitzenspiel nach der Winterpause gegen den SV Sandhausen gewinnen die Offenburger mit 2:1 und erklimmen die Tabellenführung. Doch Unstimmigkeiten in der Mannschaft und Ausfälle durch Verletzungen vom Stammspielern sorgen dafür, daß ganz wichtige Spiele verloren gehen. Mit einer 1:2-Heimniederlage gegen den SSV Reutlingen verabschiedet sich der OFV theoretisch aus dem Titelrennen, obwohl fünf Spieltag vor Saisonende die Entscheidung um den Titel und die Vizemeisterschaft noch nicht entschieden sind. Die Spannung hält weiter an und der OFV als Vierter hinter Reutlingen, KSC-Amateure und Sandhausen hat immer noch alle Chancen im Meisterschaftsendkampf. Eine hoffnungsvollen Saison endet aber nur mit Platz sieben und eine fast komplette Mannschaft verläßt den Verein.

Vor der Saison 1990/91 zählt der Offenburger FV nicht zu den Meisterschaftsanwärtern in der Oberliga Baden-Württemberg, obwohl mit Anton Rudinski ein erfahrener Trainer zum dritten Mal übernimmt. Die vielen personellen Veränderungen mit Spielern aus der regionalen Umgebung machen den Offenburger FV nicht mehr konkurrenzfähig. Der Verein steht mitten im Neuaufbau und es ist die schwerste Saison seit seiner Oberliga-Zugehörigkeit. Am 1. Spieltag setzt es gleich eine deftige 0:4-Niederlage beim SV Sandhausen. Am 15. Dezember 1990 und kurz vor der Winterpause steht der OFV mit 11:23 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz! Der Verein ist zum Handeln gezwungen und beurlaubt Trainer Anton Rudinski. Für den schwierigen Endkampf kommt der unerfahrene Rumäne Octavian Popescu (TSV 1860 München). Auf dem Weg zum Klassenerhalt hat der Verein ein personelles „Opfer“ zu beklagen, denn Spielleiter Paul Leinz hört mit sofortiger Wirkung auf. Vorsitzender Egon M. Schneider nennt Meinungsverschiedenheiten mit dem neuen Trainer als Grund: „Die beiden haben sich schon lange in der Wolle“. Nach kurzer Handlungszeit muß auch Octavian Popescu das Feld als Trainer räumen. In diesen Tagen bewegt den vielen Mitgliedern und Anhängern die Frage, gelingt es den drohenden Abstieg zu verhindern? Am 17. April 1991 übernimmt Hans Cieslarczyk. Aber auch er kann den freien Fall des OFV nicht mehr stoppen. Am 12. Mai 1991 und nach 13 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit in der Oberliga Baden-Württemberg ist der Abstieg bittere Wahrheit…

Bilanz: 1978/79 (5.), 1979/80 (5.). 1980/81 (6.), 1981/82 (6./Südbadischer Pokalsieger), 1982/83 (2./Teilnahme an der Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft), 1983/84 (2./Deutscher Fußball-Amateurmeister), 1984/85 (4.), 1985/86 (10.), 1986/87 (2./Teilnahme an der Deutschen Fußball-Amateurmeisterschaft), 1987/88 (11.), 1988/89 (6.), 1989/90 (5.). 1990/91 (17./Abstieg in die Verbandsliga Südbaden).

Nach dem Abstieg kam der Abstieg – und der Offenburger FV verschwindet für lange Zeit in den ➠ Niederungen des Amateurfußballs

(Copyright 2019 - Sven Steppat)Update: 04. März 2019

Ja zum... Offenburger FV!


  • Nicht nur vom Fanblock aus die Mannschaften unterstützen, sondern sich lieber in der Gemeinschaft aktiv in den Verein einbringen! Nicht nur alten Erfolgen nachhängen, sondern den Nachwuchs unterstützen...

    -- Offenburger FV --

  • Tragen auch Sie Ihren Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft des Offenburger FV bei und werden ein Mitglied unseres Vereins. Mit Ihrer Unterstützung gewährleisten Sie, dass sich der Offenburger FV besser abstimmen und organisieren und unser Verein weiterwachsen kann. Wir sind ein eingetragener und gemeinnütziger (Traditions-) Verein und tragen aktiv zur Förderung der Nachwuchsausbildung bei...

    -- Offenburger FV --

  • Gemeinsame Interessen verbinden Menschen verschiedenster Generationen und sozialer Schichten. Dabei ist der Wunsch nach Gemeinschaft und Gemeinschaftsgefühl der häufigste Beweggrund. Erfahren Sie mehr über eine aktive oder passive  Mitgliedschaft in unserem Verein. Sind Sie bereit? Dann schicken Sie den ausgefüllten Mitgliedsantrag per Post oder geben den Antrag direkt in der Geschäftsstelle im Karl-Heitz-Stadion ab...

    -- Offenburger FV --


30 (+) Jahre Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft
30 (+) Jahre Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft

Es ist jetzt über 30 Jahre her und wird immer mehr zur Legende: Die Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft des Offenburger FV. Am 16. Juni 1984 gewann der „Traditionsverein von der Badstraße“ vor 9.000 Zuschauern im Karl-Heitz-Stadion mit 4:1 gegen Eintracht Hamm… Erläuterung: Nach der Reformierung des deutschen Fußballsports nach dem Zweiten Weltkrieg gab es ab der Saison 1950/51 neben der Deutschen Meisterschaft, die ausschließlich dem „bezahlten" Fußball vorbehalten blieb, auch eine Deutsche Meisterschaft der Amateure. Es ging...

» weiter...
Zwischen Mühlbach und Kinzig gelegen
Zwischen Mühlbach und Kinzig gelegen

Das Jubiläumsjahr 1957 ist in der Geschichte des Offenburger FV besonders hervorzuheben. Auf dem Gewann „Untere Bannbösch“ entstand eine Sportanlage mit vier Spielfeldern, Umkleide-, Dusch- und Geschäftsräume sowie ein Rundpavillon für den Gastronomiebetrieb… Auf diesem 62.000 Quadratmeter umfassenden Gelände auf der ehemaligen Schützenwiese entstand für einen Betrag von 515.000 Mark ein Hauptspielfeld mit einer Tribüne. Das Hauptspielfeld enthält 8.500 Stehplätze. Außer dem Hauptspielfeld wurden zwei Rasen-Übungsplätze mit je 110 m...

» weiter...
Walter Pfeiffer - Multitalent des Spiels mit dem runden Leder
Walter Pfeiffer - Multitalent des Spiels mit dem runden Leder

Walter Pfeiffer, stadtbekannter Bürger und Mulitalent des Spiels mit dem runden Leder. Außerdem bekannt als Hexenmeister, Fußballer in der Zonenliga beim Offenburger FV und Bauunternehmer… Natürlich ist die Zeit längst vorbei, als Walter Pfeiffer in der Zonenliga als Rechtsaußen für den Offenburger FV auf Torejagd ging. Geboren in Auggen im Markgräflerland, wurde die Offenburger Nordweststadt eigentlich sein Schicksal, denn dort ist er ein "echter" Offenburger geworden. Der junge Walter ist im Fahrrad- und Nähmaschinengeschäft...

» weiter...
OFV II: Mission Aufstieg ist erfüllt
OFV II: Mission Aufstieg ist erfüllt

Nach dem Rückzug 2014 und vierjähriger Abstinenz hat der Offenburger FV im vergangenen Sommer wieder ein Reserveteam ins Rennen geschickt – mit Erfolg: Am Sonntag feierte die Mannschaft um Spielertrainer Matthias Dautner durch ein 1:1 beim FV Griesheim die vorzeitige Meisterschaft in der Kreisliga B und den Aufstieg in die A-Klasse… „Das war noch mal ein sehr intensives und temporeiches Spiel, weil es auch für Griesheim im Kampf um Platz zwei um sehr viel ging und wir die letzte halbe Stunde in Unterzahl agieren mussten“, war Coach...

» weiter...
OFV-Teams beim Badenova-Lauftag dabei
OFV-Teams beim Badenova-Lauftag dabei

Mehr als 1.000 Teilnehmer waren am Sonntag beim 25. Badenova-Lauftag mit knapp 300 Einzelstartern und 50 Staffeln in der Offenburger Innenstadt auf die Strecke gegangen. Allein der Offenburger FV war mit 16 Dreier-Teams vertretenen – Rekord!… Auch interessant: „Obwohl wir aufgrund der kühlen Temperaturen weniger Nachmeldungen am Veranstaltungstag beim 25. Badenova-Lauftag selbst hatten, ist die Beteiligung größer als im Vorjahr“, war Werner Daniels vom Organisationsteam der LG Offenburg rundum zufrieden mit dem Offenburger Stadtlauf...

» weiter...
Hans Cieslarczyk - Alle nannten ihn nur "Cis"
Hans Cieslarczyk - Alle nannten ihn nur

Für Hans Cieslarczyk gab es keine weißen Flecke auf der fußballerischen Landkarte. In der berühmten „Bente-Hägele-Ära“ Mitte der 70er coachte er sehr erfolgreich den Offenburger FV und war noch weitere zwei Mal an der Badstraße… "Als kleiner Junge habe ich mit selbstgemachten Fußbällen, die meine Mutter gemacht hat, vor dem Kellerloch unseres Hauses gelernt wie man bolzt", verrät die Offenburger Fußball-Legende von den Anfangen seiner Faszination vom Fußballsport. Das Fußballspielen begann für den am 03. Mai 1937 in Herne-Holthausen...

» weiter...
Verlegung des OFV-Stadions: Untersuchung kann starten
Verlegung des OFV-Stadions: Untersuchung kann starten

Wie kann ein neues OFV-Stadion aussehen und braucht es auch eine Großsporthalle? Unter anderem darum ging es in der jüngsten Offenburger Gemeinderatssitzung. Der hat jetzt einstimmig grünes Licht gegeben, dass die Stadt mit den Untersuchungen für eine Verlegung des Karl-Heitz-Stadions starten kann… Sollte die Landesgartenschau 2032 oder 2034 nach Offenburg kommen, muss das Karl-Heitz-Stadion weg. Das Gelände des Offenburger FV soll dann zu einem Wassererlebnispark werden. Auch ohne die Landesgartenschau bestehe Handlungsbedarf. Vorher...

» weiter...
Neuer Sportpark für OFV: Räte hadern mit frühem Planungsstart
Neuer Sportpark für OFV: Räte hadern mit frühem Planungsstart

Sollte man nicht lieber abwarten, ob Offenburg den Zuschlag für die Landesgartenschau 2032 oder 2034 erhält, bevor man in die Planungen für einen Neubau des OFV-Stadions einsteigt? Diese Frage warfen die Stadträte im Hauptausschuss auf. Mit dem neuen Sportpark könnte auf Anregung des Sportkreises auch eine Großsporthalle im „Sportpark“ verwirklicht werden… Wenn Offenburg den Zuschlag für die Landesgartenschau erhält, soll aus dem OFV-Gelände ein Wassererlebnispark werden – der OFV bräuchte dann einen Ersatz, die Überlegungen dafür...

» weiter...
Nachtrag zur Mitgliederversammlung
Nachtrag zur Mitgliederversammlung

Alle oder keiner: Die Kandidaten für die sechs Vorstandsposten stellten sich als Team zur Wahl – und wurden auch ausnahmslos gewählt. Der bisherige Jugendkoordinator Patrick Pohnke löst Manfred Buss als Vorstand Verwaltung ab. Buss hatte im letzten Jahr das Amt kommissarisch von Karl-Heinz Kuderer übernommen… Nachtrag: Fast drei Jahrzehnte lang war Karl-Heinz Kuderer so etwas wie das „Getriebe des Offenburger FV“. Die Steueraffäre der 1990er Jahre, der finanzielle Beinahe-Kollaps 2005, Abstieg bis in die Landesliga und wieder rauf in...

» weiter...
OFV schafft den Umbruch
OFV schafft den Umbruch

Mit drei neuen Vorständen hat der Offenburger FV einen entschlossenen Schritt nach vorne getan. Die Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung gingen in einem rekordverdächtigem Tempo über die Bühne, während die Ära „Kuderer“ nach 27 Jahren lautlos endete… Über dem Tagesordnungspunkt 7 „Neuwahlen“ hing eine gewisse Spannung, weil es im Vorfeld keine eindeutigen Signale gab. Doch sie wich schlagartig, als Wahlleiter Bernd Mik verkündete: „Wir haben ein komplettes Kandidatenteam!“ Einzige Einschränkung: entweder alle oder keiner. „Sie...

» weiter...
"Fan-Artikel & mehr..." - Der OFV-Fanshop

Rot und Weiß - sind die Farben des Offenburger FV und in diesen Farben finden Sie in...

» weiter...
"Hol Dir die OFV-App!"

Neben der offiziellen Vereinswebsite und Facebook erhalten unsere Fußballfans, mit der...

» weiter...
Pressebereich
Pressebereich

Der Dialog mit unseren Presse- und Medienvertretern ist uns sehr wichtig! Auf dieser Seite...

» weiter...